Zwölf neue Zika-Fälle in Vietnam gemeldet

2. November 2016, 09:50
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Insgesamt stieg die Zahl der registrierten Zika-Fälle auf 23 an

Hanoi – Vietnams Behörden haben zwölf neue Zika-Fälle gemeldet. Die meisten davon wurden in einem Bezirk von Ho-Chi-Minh-Stadt nahe dem bei Touristen beliebten Distrikt 1 registriert. Damit stieg die Gesamtzahl der Fälle auf 23, wie die staatliche Agentur Vietnam berichtet.

Die Behörden gehen davon aus, dass ein vier Monate altes Baby mit Schädelfehlbildung im Hochland von Dak Lak das erste Opfer einer durch das Virus verursachten Mikrozephalie ist.

Der Erreger wird von bestimmten Mücken übertragen. Die Behörden riefen die Menschen daher auf, mögliche Brutstätten von Moskitos wie stehendes Wasser in Töpfen und Schalen zu beseitigen. Eine Infektion wird meistens nicht bemerkt oder führt allenfalls zu grippeähnlichen Symptomen. Die meisten Patienten erholen sich schnell.

Der Erreger kann bei Babys im Mutterleib zu Mikrozephalie führen, die schwerwiegende neurologische Störungen hervorruft. In Süd- und Mittelamerika breitete sich das Zika-Virus binnen Monaten rasant aus. Besonders viele Fälle traten in Brasilien auf. (APA, dpa, 2.11.2016)

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