Unglück in chinesischem Kohlebergwerk: 33 Arbeiter tot

2. November 2016, 05:46
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Laut Medienberichten wurden Schächte illegal erweitert

Chongqing – Bei einer Gasexplosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing sind alle 33 Bergarbeiter ums Leben gekommen. Bergungskräfte hätten die 15 Vermissten am Mittwoch tot gefunden, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Bereits zuvor waren 18 Leichen entdeckt worden.

Das Unglück hatte sich am Montag in dem Jinshangou-Bergwerk in Laisu im Bezirk Yongchuan ereignet. Nach Medienberichten ergaben vorläufige Untersuchungen, dass die Schächte illegal erweitert worden waren und die Bergleute unzureichend und fehlerhaft ausgerüstet waren.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen tausende Kumpel ums Leben – im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Aufsicht gelten als häufige Ursachen. (APA, dpa, 2.11.2016)

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