Islam verspottet: Britischer Turner gesperrt

1. November 2016, 16:54
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Olympia-Zweiter Louis Smith trat mit einem Teamkollegen in Video auf

London – Der britische Turnverband hat den Olympia-Zweiten Louis Smith für zwei Monate gesperrt, weil er auf einem Video den Islam verspottet hatte. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, stellte eine unabhängige Disziplinarkommission fest, dass Smiths Handeln "eine Verletzung der Verhaltensnormen" sei.

Smith (27) und sein britischer Teamkollege Luke Carson filmten sich auf dem Video lachend in nachgeahmter Position zum Gebet, während sie "Allahu Akbar" rufen. Das Ganze spielte sich bei der Hochzeit eines Freundes ab. Smith, der 2012 und 2016 jeweils Olympia-Silber am Pauschenpferd erkämpft hatte, entschuldigte sich inzwischen für den Vorfall: Er habe aus seinem Fehler gelernt, hieß es. Darüberhinaus traf er sich mit moslemischen Gemeinden und besuchte zwei Moscheen.

Der Turnverband teilte mit, dass Smith bereits im Juni wegen eines Verstoßes gegen Verhaltensnormen verwarnt worden war. Nach dem jüngsten Fehlverhalten stellte British Gymnastics fest, dass "eine kumulative Strafe angemessen war". Carson kam mit einem Verweis davon, weil es bei ihm das erste Vorkommnis dieser Art war. (APA, red 1.11. 2016)

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