Forschungs- und Verwaltungskosten belasten deutsche RIB Software

31. Oktober 2016, 13:38
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Bausoftwarespezialist mit Gewinneinbruch im dritten Quartal – Unternehmen hat 2015 in Österreich zugekauft

Der deutsche Bausoftwarespezialist RIB Software hat im dritten Quartal trotz kräftigen Wachstums einen Gewinneinbruch erlitten. Vor allem weil die Kosten für Verwaltung und Forschung überdurchschnittlich stark stiegen, fuhr das im TecDax notierte Unternehmen mit 1,1 Mio. Euro rund ein Viertel weniger Überschuss ein als ein Jahr zuvor, wie RIB am Montag in Stuttgart mitteilte.

Belastungen durch Abschreibungen

Auch Abschreibungen auf die für Zukäufe gezahlten Aufpreise belasteten stärker. Der Umsatz kletterte dank gut laufender Geschäfte mit Softwarewartung und Beratung um ein Sechstel auf 20,9 Mio. Euro. Vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie Sondereffekten konnte RIB auch das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) um knapp 17 Prozent auf 4,2 Mio. Euro steigern.

RIB Software hatte im vergangenen Jahr in Österreich und in Spanien zugekauft und investiert in der Folge mehr in die Entwicklung seiner Spezialanwendungen für die Planung und die Kostenkontrolle von Bauprojekten. Mitte September hatte das Unternehmen mit der Gründung eines Joint Ventures mit dem US-Auftragsfertiger Flex die Ergebnisprognose angehoben. 27 bis 32 Mio. Euro bereinigtes Ebitda sollen im Gesamtjahr nun erzielt werden (VJ: 20,9). Nach neun Monaten stehen hier 17,9 Mio. Euro zu Buche. (APA, 31.10.2016)

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