Preise in der Eurozone ziehen an

31. Oktober 2016, 11:07
5 Postings

Stärkste Erhöhung im laufenden Jahr – Preisverfall bei Energie hat deutlich abgenommen

Luxemburg/Frankfurt – In der Eurozone ziehen die Preise wieder etwas stärker an. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Oktober zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 0,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in einer Schnellschätzung mitteilte. Es ist die stärkste Preissteigerung im laufenden Jahr.

Im Jänner hatte die Inflation 0,3 Prozent ausgemacht. Im Februar gab es dagegen einen Preisverfall von 0,2 Prozent, der März blieb unverändert, im April wurde wieder ein Minus von 0,2 Prozent verzeichnet. Der Mai brachte einen Preisverfall von 0,1 Prozent, im Juni drehte sich die Entwicklung in ein Plus von 0,1 Prozent. Juli und August gab es Steigerungen um jeweils 0,2 Prozent, und der September hatte bisher mit 0,4 Prozent einen vorläufigen Höchstwert gebracht, der nun im Oktober mit einem Plus von 0,5 Prozent übertroffen wurde.

Laut Eurostat gab es im Oktober bei den Einzelindizes neuerlich die einzigen Preissenkungen bei Energie, wobei das Minus auf 0,9 Prozent deutlich zurückging. Im August hatte es noch einen Preisverfall bei Energie von 5,6 Prozent gegeben, im September sank er auf -3,0 Prozent. Im Mai waren die Energiepreise sogar um 8,1 Prozent gesunken. Die höchsten Inflationsraten wurden laut Schnellschätzung für Dienstleistungen (+1,1 Prozent), Lebensmittel, Alkohol und Tabak (+0,4 Prozent) erwartet.

Der gesamte Datensatz für die EU und alle Mitgliedstaaten wird am 17. November veröffentlicht. (APA, 31.10.2016)

Share if you care.