Deutsche Datenschutzbeauftragte warnt vor Amazon Echo

29. Oktober 2016, 12:32
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Andrea Voßhoff spricht sich klar gegen den vernetzten Lautsprecher aus

Andrea Voßhoff, die deutsche Bundesbeauftragte für Datenschutz warnt vor Amazons Echo. "Intelligente Sprachassistenten, die ihre Umgebung ständig belauschen, sind aus Sicht des Datenschutzes kritisch zu bewerten", sagte Voßhoff dem Berliner Tagesspiegel. Für Nutzer sei nicht ausreichend nachvollziehbar, "wie, in welchem Umfang und wo die erfassten Informationen verarbeitet werden", führt die Bundesbeauftragte ferner aus.

Erste Vorbesteller haben Geräte bereits erhalten

In Österreich haben erste Vorbesteller den vernetzten Lautsprecher bereits erhalten. Trotzdem legt Amazon den Marktstart offenbar äußerst langsam an. Interessenten werden von dem Händler aktuell auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet – mittlerweile ist von mehreren Wochen die Rede. Die zugehörigen Apps haben es zumindest nach Österreich und Deutschland geschafft. Die Amazon-Hardware gibt es in zwei Varianten: Während der große Echo mit starken Lautsprechern um 179,99 Euro zu haben ist, gibt es den kleinen Echo Dot bereits um 59,99 Euro. (red, 29.10.2016)

  • Die deutsche Datenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff warnt vor Amazon Echo.
    foto: andreas proschofsky / standard

    Die deutsche Datenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff warnt vor Amazon Echo.

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