Liendl meldet sich mit zwei Toren zurück

28. Oktober 2016, 21:31
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Österreicher trifft bei 6:2 gegen Aue vom Elfmeterpunkt – Sandhausens Knaller hält Elfer und verliert dennoch

München – Michael Liendl hat sich am Freitag bei 1860 München eindrucksvoll zurückgemeldet. Der zuletzt in zwei Pflichtspielen von Trainer Kosta Runjaic nicht im Kader berücksichtigte 31-jährige Steirer gab beim 6:2-Kantersieges des Zweitligisten gegen Erzgebirge Aue in der elften Runde im Mittelfeld den Ton an, verwandelte zwei Elfer (23., 43.) und bereitete ein weiteres Tor vor.

Der Ex-Austrianer hält damit nach neun Meisterschaftseinsätzen bei sechs Toren, auch dank seiner Elfmeterstärke. Alle fünf seiner Penalties fanden das Netz. Die restlichen Treffer steuerten Levent Ayicek (16./Freistoß, 72.), Sascha Mölders (49.) nach Liendl-Zuspiel sowie Daniel Adlung (90.) bei.

Die Münchner konnten damit nach dem Sieg im Cup gegen die Würzburger Kickers auch in der Liga endlich wieder einen Erfolg verbuchen, sie verließen mit dem höchsten Saisonsieg mit elf Punkten die Abstiegszone und zogen dabei auch an Aue (10) vorbei. "Das war eine gute Woche für uns", sagte der Österreicher. Zu seiner vorübergehenden Ausbootung meinte er: "Das war nicht ganz einfach wegzustecken für mich.".

Ebenfalls wichtige Punkte im Abstiegskampf machte der Vorletzte Arminia Bielefeld. Manuel Prietl und sein Team fixierten mit einem 1:0 gegen den SV Sandhausen den ersten Saisonsieg. Verhinderten konnte den auch ein bärenstarker Marco Knaller nicht, der gute Paraden zeigte und einen von ihm verursachten Elfmeter von Manuel Jungglas (39.) hielt. Bereits im Cup am Dienstag hatte der 29-Jährige Tormann im Elfmeterschießen gegen Freiburg zwei Elfer gehalten und damit den Grundstein für den Aufstieg gelegt. Stefan Kulovits fehlte gelbgesperrt.

Für eine große Überraschung sorgte Dynamo Dresden. Der Aufsteiger lag gegen den zuvor vier Partien unbesiegten Tabellenführer Eintracht Braunschweig schon 0:2 zurück, schaffte dank eines Hattricks von Stefan Kutschke (69., 74., 81.) aber noch die Wende. (APA, red, 28.10. 2016)

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