Drei Kasachinnen verlieren Olympia-Gold 2012

27. Oktober 2016, 13:49
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Gewichtheberinnen wurde Einnahme von anabolen Steroiden nachgewiesen

Lausanne – Drei kasachische Gewichtheberinnen verlieren wegen Dopingverstößen ihre Goldmedaillen von den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. Sulfija Tschinschanlo (Klasse bis 53 kg), Maja Manesa (63 kg) und Swetlana Podobedowa (75 kg) wurden bei Nachtests als Dopingsünderinnen überführt, wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Donnerstag mitteilte.

Neben dem Gold-Trio aus Kasachstan wurden am Donnerstag vom IOC noch weitere fünf Dopingsünder, die bei den Nachtests von London 2012 überführt wurden, bekanntgegeben. Darunter befand sich auch der Name von Marina Schkermankowa aus Weißrussland, die in der Gewichtheber-Klasse bis 69 kg Bronze gewonnen hatte. Auch ihre Teamkollegen Zina Sazanawets und Jauheni Zharnasek müssen mit Sperren rechnen.

Wie dem russischen Stabhochspringer Dimitri Starodubzew und Hammerwerfer Kirill Ikonnikow wurde den Gewichtheberinnen die Einnahme von anabolen Steroiden nachgewiesen. (APA/Reuters, 27.10.2016)

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