Ab 299 Dollar: Neue VR-Headsets sagen PSVR, Rift und Vive den Kampf an

2. November 2016, 14:30
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Microsoft bietet mit HP, Dell, Lenovo, Asus und Acer günstige VR-Brillen ohne Zusatz-Sensoren an

Microsoft hat auf seiner Konferenz am Mittwoch zahlreiche neue Produkte und Updates zu Windows 10 bekannt gegeben. Neben Surface Studio und einer 3D-Erweiterung des Bildbearbeitungsprogramms Paint, hat Microsoft Virtual Reality-Unterstützung seines Betriebssystems zugesichert, sowie eine Kooperation mit vielen marktführenden Partnern angekündigt, die günstige VR-Brillen auf den Markt bringen wollen.

Eigenes VR-Programm

Teil der großen Microsoft-Präsentation war die Augmented Realtiy-Brille HoloLens, mit der sich 3D-Inhalte zum Beispiel von Paint 3D anzeigen lassen können. Das Betriebssystem Windows 10 erhält einen VR-Support, mit einer eigenen Startumgebung für die Virtual Reality-Systeme.

Weiters hat der Konzern eine weitreichende Partnerschaft mit den Herstellern HP, Dell, Lenovo, Asus und Acer bekannt gegeben. Mit dem bald erscheinenden Creators Update soll Virtual Reality auch auf Microsoft-Computern und -Laptops möglich sein. Die genannten Hersteller wollen demnächst VR-Systeme mit dem Creators Update auf den Markt bringen. Sie sollen ganz einfach an den Computer angeschlossen werden und ohne zusätzliche Sensoren oder Kameras funktionieren.

Günstige Brillen

Diese Virtual Reality-Brillen sollen die ersten VR-Systeme sein, die ohne zusätzliche Sensoren wie Kameras á la PlayStation VR oder komplizierten Aufbau und Vorbereitungen funktionieren. Die billigsten VR-Systeme will man ab 299 Dollar veröffentlichen – eine Kampfansage gegen die High-End-Produkte Oculus Rift und HTC Vive. Ob die Brillen auch eine Konkurrenz zur Gaming-VR von Sony sind, wird sich zeigen. Microsoft hat keinen Xbox-Support angekündigt. Beim Design haben sich die Hersteller jedenfalls stark an PSVR angelehnt.

Konkurrenzprodukt

Funktionierende VR-Brillen ohne ergänzende Zusätze zu einem Kampfpreis könnte in der Tat große Konkurrenz für Oculus und Vive bedeuten. Die Virtual Reality-Brillen sind nicht nur in einer hochpreisigen Kategorie angesiedelt, sondern benötigen auch leistungsstarke PC-Hardware. Microsoft hat angekündigt, dass das VR-Erlebnis auch auf schwächeren Laptops möglich sei. (rec, 2.11.2016)

  • Microsoft schielt auf den VR-Markt.
    foto: microsoft

    Microsoft schielt auf den VR-Markt.

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