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Im Ringen zwischen Kosten und Flexibilität setzt die IT auf Cloud-Services

31. Oktober 2016, 00:00

Die Grenzen und was Geschäftskunden wirklich brauchen bedenkt Andreas Schoder, Leiter Systems bei next layer, im Interview.

Interview mit Andreas Schoder – Leiter Systems bei next layer
Andreas Schoder ist seit über 10 Jahren bei next layer für den Bereich Systems verantwortlich und leitet die Entwicklung des österreichischen Service-Providers vom reinen Infrastrukturanbieter zum Cloud Service Provider.

Warum hat sich next layer in den letzten Jahren zum Cloudanbieter entwickelt und welche Vorteile hat das für Ihre Kunden?
next layer hat schon immer Infrastrukturservice in den Bereichen Collocation, Netzwerk- und Serverinfrastruktur angeboten. Somit war es für uns einfach der nächste logische Schritt, unsere Kunden auch bei höherwertigen Services zu unterstützen.

Der Vorteil für unsere Kunden ist auch bei Cloudservices, dass wir als Unternehmen flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen können, wir aber zugleich die Größe im österreichischen Markt haben, um unseren Kunden die erforderlichen Kapazitäten und die Sicherheit eines stabilen Partners zu bieten.

Nicht zuletzt besteht auch eine starke Nachfrage nach Dienstleistern, die die Daten ihrer Kunden unter eigener Kontrolle lokal in Österreich halten und keinesfalls an nicht näher definierten internationalen Standorten außerhalb des lokalen Rechtsrahmens speichern.

Wieso sollten Kunden bei Cloudinfrastruktur vermehrt an lokale Partnerschaften denken?
Wir haben in den letzten Monaten immer mehr Kunden gewonnen, die Ihre Services in der Vergangenheit bei großen Hostern z.B. in Deutschland oder auch bei den bekannten Anbietern im angloamerikanischen Raum betrieben haben.

Meistens war der Grund für den Wechsel zu uns der direkte Zugang zu unserer Technik und damit die Vereinfachung der Zusammenarbeit, aber dann stellt sich auch bei einer Vollkostenrechnung sehr häufig heraus, dass der Betrieb der Plattform bei uns günstiger ist als die Lockangebote der großen Cloudanbieter.

Warum Lockangebote?
Häufig sehen die Services von großen Anbieter nur auf den ersten Blick kostengünstig aus, bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass zum Beispiel der Datenverbrauch im Netzwerk noch zusätzlich verrechnet wird oder nur ein bestimmtes Kontingent an CPU-Zeit inkludiert ist.

Wir gehen hier einen anderen Weg und halten die Kostenstrukturen für unsere Kunden schon in der Angebotserstellung transparent, damit es bei der ersten Rechnung keine bösen Überraschungen gibt.

Derzeit wird häufig diskutiert, ob sich Private oder Public Cloud Lösungen durchsetzen werden – wie ist Ihre Meinung dazu?
Aus meiner Sicht haben beide Ansätze Ihre Berechtigung. Cloud-Technologie macht ja auch im Rechenzentrum des Kunden Sinn. Wir glauben, dass eine Kombination aus beiden Welten, also eine Hybrid Cloud, für die nächsten Jahre das für Unternehmen wichtigste Szenario ist. Und genau hier sehen wir uns gut gerüstet weil wir nicht nur die Infrastruktur einer Public Cloud bieten können, sondern auch nahe genug am Kunden sind um ihm eine Gesamtlösung bieten zu können.

Unser Markt sind die Business-Kunden die eine individuelle Lösung schätzen, dafür auch einen eventuell höheren Preis zu zahlen bereit sind, aber auf lange Sicht mit einem flexiblen und technisch kompetenten Partner ein qualitativ hochwertiges Service für Ihre eigenen Kunden liefern möchten, mit definierten und durchsetzbaren SLAs.

Aus diesem Grund unterstützen wir unsere Kunden auch immer stärker im Betrieb Ihrer eigenen Plattformen und übernehmen ebenso die 7x24 Verantwortung für die jeweiligen Endkundensysteme. Das ermöglicht unseren Kunden sich auf Ihr jeweiliges Kerngeschäft zu fokussieren.

Wo glauben Sie wird sich die Cloud in den nächsten Jahren hin entwickeln?
Aus meiner Sicht wird es für Commodity Services große Anbieter geben, die die Cloud und das Internet als neuen Distributionskanal für Ihre Standardsoftware noch weiter ausbauen.

Für individuelle Lösungen wird man aber immer stärker auf flexible lokale Partner setzen, um die gestiegenen Anforderungen an Qualität, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit abdecken zu können.

Wir als next layer sehen uns in Kombination mit unserer Netzwerk-Infrastruktur, unseren drei Rechenzentrumsstandorten im Großraum Wien, und unserer langjährigen Erfahrung im Betrieb von Netzwerk und Serverinfrastrukturen, bestens für die Anforderungen der nächsten Jahre gerüstet.

https://www.nextlayer.at/

  • Andreas Schoder – Leiter Systems bei next layer

    Andreas Schoder – Leiter Systems bei next layer

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