Mitarbeiter erfuhren über unabsichtliche E-Mail "an alle" von Kündigung

22. Oktober 2016, 12:51
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Manager der Finanzzeitschrift "Barron's" fragte bei "Wall Street Journal"-Kollegen über Konditionen nach

Das Onlinemagazin Quartz nennt es den vielleicht "schlimmsten" E-Mail-Fauxpas aller Zeiten: Ein Manager der Finanzzeitschrift "Barron's" informierte seine Mitarbeiter unabsichtlich über eine bevorstehende Kündigungswelle. Zuvor hatte ein Reporter des Wall Street Journal, das wie Barron's zu Dow Jones gehört, seine Kollegen darüber informiert, dass sie freiwillig eine Abfertigung für eine Kündigung erhalten könnten.

Einsparungen nicht angekündigt

Daraufhin wollte der Barron's-Manager das E-Mail offenbar an andere Entscheidungsträger weiterleiten, die er fragte, was das Angebot des Wall Street Journal für die bevorstehenden Kündigungen bei Barron's bedeuteten, die er nächste Woche durchführen würde. Das Problem: Das E-Mail ging an alle Mitarbeiter der Firma, die dadurch von den Einsparungen erfuhren.

Gewerkschaft empört

Gegenüber TalkingBizNews gab ein Mitarbeiter der Gewerkschaft, die Dow Jones-Mitarbeiter repräsentiert, an, dass er das E-Mail ebenfalls gesehen habe, aber noch keine Infos zur Kündigungswelle erhalten habe. Dow Jones wollte gegenüber US-Medien keinen Kommentar zur Causa abgeben. (red, 22.10.2016)

  • Ein Manager von "Barron's" erlebt einen E-Mail-Alptraum – genau wie dessen Mitarbeiter
    foto: dapd/lennihan

    Ein Manager von "Barron's" erlebt einen E-Mail-Alptraum – genau wie dessen Mitarbeiter

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