FBI: Russe soll LinkedIn und Dropbox gehackt haben

22. Oktober 2016, 11:43
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Der russische Staatsbürger wurde in Tschechien festgenommen

US-Ermittler haben einen russischen Staatsbürger als Urheber für Cyberangriffe auf LinkedIn, Dropbox und Formspring identifiziert. Er soll die Daten von hunderten Millionen Menschen gestohlen und zum Kauf angeboten haben. Laut Ermittlern hat Nikulin die persönlichen Passwörter eines LinkedIn-Mitarbeiters benutzt, um in die geschützten Netzwerke der Plattform einzudringen.

Keine Hinweise auf staatliche Direktive

Der Mann soll Anfang Oktober in Tschechien festgenommen worden sein. Russland will seine Auslieferung in die USA verhindern. LinkedIn bedankte sich in einer Stellungnahme für die Arbeit des FBI. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Mann im Auftrag der russischen Regierung gearbeitet hat, schreibt der Guardian. Zuletzt hatten US-Behörden Russland eine Welle von Cyberangriffen vorgeworfen. (red, 22.10.2016)

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    foto: reuters/mcdermid
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