E-Government: Konstanter Anstieg bei Nutzung

22. Oktober 2016, 09:16
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74 Prozent erledigen Amtswege auf digitalem Weg – Datenschutzbedenken gehen zurück

Die Nutzung von E-Government-Angeboten in Österreich steigt konstant: 74 Prozent erledigten in den vergangenen zwölf Monaten zumindest einen Amtsweg auf elektronischem Weg, zeigt eine Studie in Kooperation mit CSC und "Digitales Österreich". 2012 waren es noch 67 Prozent, die digitale Angebote nutzten. Datenschutzbedenken gehen allgemein zurück.

Österreich vor Deutschland

Die Österreicher nutzen das Angebot an digitalen Amtswegen somit wesentlich häufiger als Bürger in Deutschland (45 Prozent) und der Schweiz (65 Prozent), wie der "eGovernment Monitor 2016" zeigt. 73 Prozent zeigten sich zudem zufrieden mit dem digitalen Angebot von Bund, Ländern und Kommunen. Aufholbedarf gibt es allerdings noch bei der Handy-Signatur: Nur 33 Prozent nutzen derzeit diese Funktion. Befragt wurden in Österreich 993 Personen.

Auch Bedenken zu mangelnder Datensicherheit sowie Datenschutz stellen für die Befragten eine weitaus geringere Barriere für eine intensivere E-Government-Nutzung dar als in den Vorjahren. Waren es in Österreich 2014 noch 61 Prozent, ging dieser Wert laut Studie auf aktuell 34 Prozent zurück. (APA, 22.10.2016)

  • Dienste wie Finanzonline werden immer häufiger genutzt
    foto: apa/gindl

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