Österreicher weniger pessimistisch

20. Oktober 2016, 11:44
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24 Prozent wollen, dass Staat mehr spart, 28 Prozent wollen mehr Ausgaben

Wien – Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Spectra zur Stimmung der Österreicher hat ergeben, dass der Anteil der Pessimisten zurückgeht, jener der Optimisten steigt. Demnach ging im dritten Quartal ein Drittel der Befragten davon aus, dass es mit der Wirtschaft bergab geht, 12 Prozent sehen einen Anstieg. Anfang 2016 waren noch 45 Prozent pessimistisch, 8 Prozent optimistisch.

In der Umfrage im Auftrag der Bundesländerzeitungen sehen 17 Prozent der bundesweit 3.000 Befragten für sich selber einen "strahlend blauen Himmel", für 47 Prozent ist die Stimmung "sonnig", für 28 Prozent "leicht bewölkt" und nur für 8 Prozent "stark bewölkt" oder "regnerisch", heißt es in der "Tiroler Tageszeitung". In Vorarlberg empfand niemand die eigene Lage als "stark bewölkt" oder regnerisch, schreiben die "Vorarlberger Nachrichten". "Der Trend zeigt mit großer Klarheit nach oben", sagt Spectra-Geschäftsführer Peter Bruckmüller laut "Oberösterreichische Nachrichten".

Trotz Steuerreform gaben in der Umfrage nur sechs Prozent an, dass sie sich heuer mehr leisten können als im Vorjahr. Für 51 Prozent blieben die Möglichkeiten gleich, ein gutes Drittel (34 Prozent) kann sich weniger leisten. Dementsprechend sagten 42 Prozent, dass sie heuer mit ihrem Geld sparsamer umgehen, 23 Prozent haben ihre Ausgaben nicht angepasst. Insgesamt sieht Bruckmüller darin für den österreichischen Handel eine gute Basis für das Weihnachtsgeschäft.

Ein knappes Viertel (24 Prozent) der Befragten fordert den Staat auf, mehr zu sparen, während 28 Prozent mehr Staatsausgaben verlangen. Für 40 Prozent der Befragten müsste beides gleichzeitig möglich sein, heißt es in den "TT". (APA, 20.10.2016)

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