Randale im Athener Exarchia-Viertel

20. Oktober 2016, 11:38
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Molotow-Cocktails und Tränengas: Straßen im Zentrum blieben stundenlang gesperrt

Athen – Autonome haben in der Nacht auf Donnerstag im Zentrum der griechischen Hauptstadt randaliert. Sie schleuderten Molotow-Cocktails und Steine gegen Polizeibeamte und zündeten mehrere Müllcontainer an. Die Polizei setzte massiv Tränengas ein. Mehrere Stunden lang blieben wichtige Straßen im Zentrum Athens geschlossen, wie die Polizei weiter mitteilte.

Hunderte Passanten flohen in Panik, wie Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur sagten. Im Stadtteil Exarchia, der als Hochburg der Autonomen-Szene gilt, kommt es immer wieder zu ähnlichen chaotischen Szenen. Dort haben Autonome, aber auch Drogenhändlerbanden seit Jahren die Oberhand gewonnen.

Die griechische Post schloss ihre dortige Filiale. Seit Jahresbeginn stoppten Randalierer sechs Busse, verjagten die Insassen und zündeten die Fahrzeuge an. Das Athener Busunternehmen meidet inzwischen die Haltestelle Exarchia. (APA, 20.10.2016)

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