Hollande warnt vor Flucht von IS-Kämpfern aus Mossul nach Syrien

20. Oktober 2016, 11:33
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Abadi: Irakische Armee rückt schneller auf Mossul vor als erwartet

Mossul/Rakka – Die Flucht von Jihadisten aus der umkämpften irakischen IS-Hochburg Mossul ins syrische Raqqa muss nach den Worten des französischen Staatspräsidenten Francois Hollande verhindert werden. Terroristen dürften nicht an andere Orte gelangen und von dort aus ihre Aktionen weiterführen, sagte Hollande am Donnerstag in Paris zur Eröffnung einer Ministerkonferenz über die Zukunft von Mossul.

"Auf militärischer Ebene wird sie lang dauern", sagte Hollande über die Offensive auf Mossul. Die Zivilbevölkerung müsse dabei geschützt werden. "Alles wird getan, um den Bewohnern der Ebene von Ninive die notwendige humanitäre Hilfe zu bringen."

Die Offensive hat am Montag begonnen. Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi sagte darüber am Donnerstag: "Wir rücken schneller vor als erwartet und geplant."

Zu dem Außenministertreffen von rund 20 Ländern haben Frankreich und der Irak eingeladen. Sie wollen eine Strategie für die zweitgrößte irakische Stadt entwickeln, die der IS seit dem Sommer 2014 besetzt hält. An dem Treffen beteiligen sich die USA, die Türkei, die Golfstaaten und eine Reihe von EU-Ländern. Auch der Iran nimmt teil. (APA, 20.10.2016)

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