Frau in Badewanne ertränkt: 18 Jahre Haft für 33-jährigen Kärntner

19. Oktober 2016, 19:03
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Geschworene sahen Mord als erwiesen an – Nicht rechtskräftig

Klagenfurt – Ein 33 Jahre alter Kärntner ist am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt des Mordes schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen verurteilten ihn zu 18 Jahren Haft, weil sie die Vorwürfe der Anklage als erwiesen ansahen. Demnach hat der Mann Anfang September 2015 seine 30-jährige Freundin in der Badewanne ertränkt. Die Frau stand unter massivem Drogeneinfluss und konnte sich nicht wehren.

Der Angeklagte hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und behauptet, er habe die bewusstlose Frau lediglich mit einem zweiten Mann in der Wanne abgeduscht, um ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Warum er nicht die Rettung gerufen hatte, konnte er nicht erklären. Laut Anklage hatte er sie, nachdem der zweite Mann die Wohnung verlassen hatte, zurück in die Badewanne gebracht und ertränkt. Weder die Staatsanwältin noch der Verteidiger gaben eine Erklärung zu dem Urteil ab. Der Spruch ist daher nicht rechtskräftig. (APA, 19.10.2016)

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