Mini-Computer der BBC soll weltweit verkauft werden

19. Oktober 2016, 12:11
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Der Mini-Computer wurde eine Million Mal an britische Schüler verteilt – nun wird expandiert

Die Mini-Rechner Raspberry Pi und Arduino bekommen Konkurrenz. Die BBC will ihren Micro:Bit in Zukunft in weiteren Ländern anbieten. Der Computer wurde ursprünglich für britische Schüler entwickelt, die damit verschiedene Hardware-Projekte umsetzen und Programmieren lernen können. Aufgrund der Popularität an britischen Schulen will man das Projekt nun ausweiten.

Neue Non-Profit-Organisation gegründet

Dazu hat die BBC den Start der Non-Profit-Organisation Micro:bit Educational Foundation bekannt gegeben. Sie soll die Entwicklung des Computers voranbringen und arbeitet unter anderem mit ARM, Microsoft und Samsung zusammen, die die BBC schon bisher bei den Projekt unterstützt haben.

Nach Angaben der BBC wurden bislang eine Million Micro:Bits an britische Schüler ausgeteilt. Im März ging eine Website mit Anleitungen, Code-Simulator und Projektideen online. Seit Juni gibt es den Mini-Computer in Großbritannien auch im freien Verkauf um 13 Pfund.

Internationale Versionen

Zunächst sollen norwegische und niederländische Versionen der Programmiertools entwickelt werden. Für später wird auch an eine Expansion in die USA und nach China gedacht, berichtet "Engadget". Demnach sind Modelle mit neuer und stärkerer Hardware geplant. Ab wann der Micro:bit weltweit zu bestellen ist, ist allerdings noch nicht bekannt. (red, 19.10.2016)

  • Der Mini-Rechner, den die BBC für Schüler entwickelt hat, soll in Zukunft weltweit angeboten werden.
    foto: bbc

    Der Mini-Rechner, den die BBC für Schüler entwickelt hat, soll in Zukunft weltweit angeboten werden.

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