AT&S senkt Ausblick für Geschäftsjahr 2016/17

18. Oktober 2016, 19:04
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Flachere Anlaufkurve für IC-Substrate-Werk in Chongqing

Der börsennotierte Leiterplattenhersteller AT&S hat seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2016/17 gesenkt. Der Vorstand gehe nun von einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent (ursprüngliche Prognose: 10 bis 12 Prozent) und einer EBITDA-Marge von 15 bis 16 Prozent (ursprünglich 18 bis 20 Prozent) für das Geschäftsjahr 2016/17 aus, teilte das Unternehmen Dienstagabend ad hoc mit.

Unverändert erwartet AT&S aus dem Projekt Chongqing im Geschäftsjahr 2016/17 höhere Abschreibungen von zusätzlich rund 40 Mio. Euro gegenüber dem Geschäftsjahr 2015/16.

Temporäre Reduktionen von Produktionskapazitäten

Für die nun gesenkte Prognose führt das Unternehmen zwei wesentliche Faktoren an: Einerseits bereite man früher als ursprünglich geplant die neue Technologiegeneration im Kerngeschäft für das Segment Mobile Devices & Substrates vor. Diese soll Anfang des zweiten Halbjahres 2017 in Serienproduktion gehen. Die dadurch notwendigen technologischen Anpassungen der Produktionsanlagen führen temporär zu reduzierten Kapazitäten im Werk Shanghai und verringern damit das Umsatzpotenzial für das Geschäftsjahr 2016/17.

Weiters werde die flachere Anlaufkurve für das neue IC-Substrate-Werk in Chongqing in China die ursprüngliche Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016/17 zusätzlich negativ beeinflussen.

Die laufende Geschäftsentwicklung sei durch eine gute Auslastung und Nachfrage in allen wesentlichen Kundensegmenten geprägt. "Der Vorstand ist überzeugt, dass die entsprechenden Technologieinvestitionen – trotz der vorübergehenden Herausforderungen – den langfristig profitablen Wachstumskurs absichern werden", heißt es in der Mitteilung. (APA, 18.10.2016)

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