Gute Quoten: 850.000 sahen "Terror" im ORF, 73.000 stimmten ab

18. Oktober 2016, 11:15
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Bei der Diskussion bei "Am Schauplatz Gericht" blieben noch 778.000 dabei

Wien – Die rechtlichen und moralischen Fragen, die Ferdinand von Schirach in seinem Theaterstück "Terror – Ihr Urteil" aufwirft, beschäftigen ein breites Publikum. Die für das Fernsehen adaptierte und von der ARD verfilmte Version konnte am Montag sowohl in Deutschland als auch in Österreich gute Quoten einfahren.

Im ORF sahen durchschnittlich 849.000 den Film "Terror – Ihr Urteil". Der Marktanteil lag bei 28 Prozent. Bei der anschließenden Diskussion bei "Am Schauplatz Gericht" mit Peter Resetarits blieben noch 778.000 dabei (Marktanteil: 34 Prozent). In Österreich wurden insgesamt 73.000 Stimmen (Online- und Telefonvoting) abgegeben.

In Deutschland konnte die ARD 6,88 Millionen Interessierte vor dem Fernseher versammeln, was einem Marktanteil von über 20 Prozent entspricht. Die Debatte in "Hart aber fair" kam auf 6,31 Millionen Zuseher. In Deutschland wurden laut ARD rund 600.000 Stimmen abgegeben. Dort hatte das Publikum teilweise mit technischen Problemen zu kämpfen. Die Website zur Abstimmung sei teilweise nicht erreichbar, Telefonleitungen besetzt gewesen.

Abstimmung

Geht es nach den Zusehern, kommt der angeklagte Major Lars Koch übrigens frei, denn 86,9 Prozent der ORF-Seher, die ihre Stimme abgaben, haben sich am Montagabend entschieden, die Hauptfigur der Verfilmung freizusprechen.

13,1 Prozent stimmten hingegen dafür, dass der Luftwaffenpilot nach dem Abschuss einer entführten Passagiermaschine zur Rettung eines vollbesetzten Stadions schuldig gesprochen wird. In Deutschland stimmten exakt wie in Österreich 86,9 Prozent der Televoter für "nicht schuldig", in der Schweiz mit 84 Prozent etwas weniger. (red, 18.10.2016)

  • Im Gerichtssaal: Florian David Fitz (Angeklagter Lars Koch), Lars Eidinger (Verteidiger Herr Biegler) und Martina Gedeck (Staatsanwältin Frau Nelson).
    foto: orf/degeto/julia terjung

    Im Gerichtssaal: Florian David Fitz (Angeklagter Lars Koch), Lars Eidinger (Verteidiger Herr Biegler) und Martina Gedeck (Staatsanwältin Frau Nelson).

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