Auch Swiss verbietet Samsung Galaxy Note 7 auf gewissen Flügen

17. Oktober 2016, 16:00
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Nach Verboten für gesamte USA sowie von Lufthansa, AUA, Air Berlin, Alitalia, ANA, JAL

Die Fluggesellschaft Swiss, die Schwester-Airline unter dem Lufthansa-Dach, hat wegen Brandgefahr das Smartphone Samsung Galaxy Note 7 an Bord ihrer Flugzeuge in die USA, Kanada und Hongkong verboten. Zuvor hatten die US-Behörden das Handy als "gefährliches Material" eingestuft und Passagieren verboten, das Gerät an Bord zu nehmen.

"Das Verbot wurde am Samstag in Kraft gesetzt"

"Das Verbot wurde am Samstag in Kraft gesetzt", sagte eine Swiss-Sprecherin am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Es gelte bis auf weiteres.

Nach dem Verbot in den USA hatte zuletzt auch Japan die Mitnahme des explosionsgefährdeten Smartphones Galaxy Note 7 von Samsung in Flugzeugen untersagt. Passagiere dürfen das Gerät bei Flügen von oder nach Japan weder im Handgepäck noch im Frachtraum mitnehmen werden, erklärte am Montag ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Tokio.

Komplett aus Flugzeugen in den USA verbannt

Die beiden großen Fluggesellschaften ANA und Japan Airlines (JAL) informierten ihre Kunden entsprechend. Wer sich nicht an das Verbot halte, dessen Gerät werde konfisziert, sagte ein JAL-Sprecher. Allerdings dürften nur wenige Passagiere betroffen sein – in Japan war das Note 7 noch nicht im Handel. In den USA gilt das Mitnahmeverbot des Note 7 seit Samstag. Hier geht es um rund 1,9 Millionen Geräte.

Samsungs Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 ist von den US-Behörden wie berichtet komplett aus Flugzeugen in den USA verbannt worden. Es werde generell untersagt, Geräte dieses Typs sowohl bei Inlandsflügen als auch bei Reisen in die und aus den USA in die Maschinen mitzunehmen, teilte das Verkehrsministerium in Washington am Freitag mit. Das Telefon werde als "verbotenes gefährliches Material" betrachtet.

Das Verbot betrifft sowohl Hand-als auch aufgegebenes Gepäck

Mehrere Airlines in Europa, aber auch in Australien und Neuseeland reagierten noch am Wochenende prompt auf das US-Vorgehen. Austrian Airlines (AUA), Air Berlin, die italienische Fluglinie Alitalia oder die australische Qantas verboten die Mitnahme des gefährlichen Smartphones auch auf ihren Flügen. Das Verbot betrifft sowohl Hand-als auch aufgegebenes Gepäck, so AUA-Sprecher Peter Thier Sonntagfrüh zur APA.

Auch bei der AUA- und Swiss-Mutter Lufthansa dürfen Passagiere auf bestimmten Flügen seit Samstag kein Galaxy Note 7 mehr mit an Bord nehmen – weder am Körper, noch im Handgepäck oder in ihren aufgegebenen Koffern, so das Unternehmen. Lufthansa halte sich an die Anweisungen der entsprechenden Behörden, sagte ein Sprecher. Deshalb gelte das Verbot auf USA-, Kanada- und Hongkong-Flügen. (APA, 17.10. 2016)

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