WM 2026 nicht in Europa oder Asien: USA als Favorit

14. Oktober 2016, 14:59
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Nur Bewerber aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik, Südamerika, Afrika und Ozeanien dürfen ins Rennen gehen

Zürich – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird nicht in Europa oder Asien stattfinden. Das Weltturnier in zehn Jahren solle nicht im Kontinent des Gastgebers der WM 2018 oder 2022 ausgetragen werden, wie das Council des Weltverbands FIFA beschloss. Das bestätigte das amerikanische Ratsmitglied Sunil Gulati am Freitag nach Ende des Treffens in Zürich.

Damit dürfen lediglich Bewerber aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik, Südamerika, Afrika und Ozeanien ins Rennen gehen. Gemeinsame Bewerbungen mehrerer Länder sind möglich.

Der US-Verband gilt nun als Favorit, auch Kanada und Mexiko hatten Interesse bekundet. Die USA hatten sich zuletzt für die WM 2022 beworben, waren aber im letzten Wahldurchgang gegen Katar gescheitert.

Die Kontinente-Regelung gilt nur für die WM 2026. Die europäischen Verbände scheiden als Gastgeber wegen des Turniers in zwei Jahren in Russland aus, Vertreter aus Asien sind durch die WM in Katar als Kandidaten ausgeschlossen. Sollte allerdings keiner der Bewerber die Kriterien erfüllen, würde eine zweite Ausschreibung folgen. Dies gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich.

Bei seinem nächsten Treffen am 9./10. Jänner in Zürich wird das FIFA-Council voraussichtlich über eine mögliche Ausweitung der WM von bisher 32 Teilnehmern entscheiden. (APA, 14.10.2016)

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