Zinshäuser: Angebot fehlt, Diskretion zählt

14. Oktober 2016, 09:38
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In Wien gab es im ersten Halbjahr 2016 208 Transaktionen

Zinshäuser im Wert von 901 Millionen Euro wechselten in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres in ganz Österreich den Besitzer. Damit stieg das Verkaufsvolumen um 11,65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie kürzlich präsentierte Zahlen des Immobilienmaklers Hudej Zinshäuser zeigen. Bei der Erhebung wurden aber nicht nur die "klassischen" Gründerzeitzinshäuser berücksichtigt, sondern "Zinshäuser aller Epochen bis in die Gegenwart".

Der wichtigste Markt ist Wien mit 208 Transaktionen und einem Verkaufsvolumen von 655 Millionen Euro im ersten Halbjahr. "Der Zinshausmarkt erstreckt sich über den Gürtel hinaus, weil das Angebot in den inneren Bezirken fehlt", sagte Geschäftsführer Gerhard Hudej. Der Durchschnittspreis liegt bei drei Millionen Euro.

Salzburg und Graz

Der zweitwichtigste Markt ist Salzburg mit einem Volumen von 90 Millionen Euro und einem durchschnittlichen Hauspreis von 6,4 Millionen Euro. Auch hier ist das Angebot knapp. "Der Salzburger Markt ist sehr klein, da kennen sich alle Player", erklärte Andreas Gressenbauer von der Niederlassung in Salzburg. Bei Käufern und Verkäufern in der Mozartstadt zähle vor allem Diskretion.

In Graz lag das Transaktionsvolumen bei 30 Millionen Euro. "Gesucht werden Objekte in Zentrumsnähe und östlich der Mur", erklärte Roman Streicher von der Hudej-Niederlassung in Graz. Zunehmend seien Investoren auch westlich der Mur unterwegs. (zof, 14.10.2016)

  • Bei der Erhebung ging es nicht nur um die "klassischen" Zinshäuser.
    foto: putschögl

    Bei der Erhebung ging es nicht nur um die "klassischen" Zinshäuser.

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