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Erfolgsfaktoren für Industrie 4.0 – Standards als Schlüssel

17. Oktober 2016, 00:00

Wo sind die Lösungen für Industrie 4.0? Der Zukunftsdialog "FutureStandardsNow – Industrie 4.0" versammelt am 15. März 2017 die Community. Möglichkeiten durch digitale Vernetzung von Maschinen und die fortschreitende Automatisierung – Stichwort: "Artificial Intelligence" – bieten für produzierende Industrie und für KMU neue Chancen. Mitentscheidend für den Erfolg wird die rechtzeitige Entwicklung passender Standards sein.

Es ist heute unumgänglich, die Produktion und deren Prozesse immer stärker digital und intelligent zu vernetzen. Dies steht für Industrieunternehmen außer Frage. Kleine und mittlere Produktionsunternehmen wissen aber oft noch nicht, wie sie mit dem Thema "Industrie 4.0" umgehen sollen. Damit die Brücke zum Markt geschlagen werden kann, müssen Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Forschung gemeinsam die richtigen Weichen stellen.

Plattform "Industrie 4.0 Österreich" – gemeinsam passende Rahmenbedingungen schaffen

Das Thema "Industrie 4.0" hat viele Initiativen in Österreich hervorgerufen. Von Clusterprogrammen über Weiterbildungsprogramme bis hin zu öffentlichen Förderungen. 2015 wurde "Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion" gegründet. Hier wirken wichtige gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Akteure an der Gestaltung der künftigen Produktions- und Arbeitswelt aktiv mit.

DI Roland Sommer, MBA, Geschäftsführer der Plattform "Industrie 4.0 Österreich": "Die Plattform übernimmt wichtige Koordinationsfunktionen zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Industrie, wissenschaftlichen Einrichtungen, Politik und weiteren wesentlichen Institutionen. Die Mitglieder der Plattform – Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, Verbände sowie Expertinnen und Experten – gestalten gemeinsam die digitale Zukunft."

Welche Chancen eröffnen sich mit Industrie 4.0?

Industrie 4.0 birgt enorme Potenziale für Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Prozesse. Einfaches Beispiel: Wertschöpfung kann künftig in der Produktion in einem Netz geschehen, in dem alle miteinander verbunden sind. Ein Produzent kann so auch zum Dienstleister werden. Kundenbeziehungen verändern sich. Präzises Wissen über die Maschinenauslastung hilft, die Effizienz zu steigern und die Produktion bei niedrigem Lagerrisiko durchzuführen.

Vereinfachte Strukturen schaffen zusätzliche Wettbewerbsvorteile. Die Herausforderungen liegen einerseits in der technologischen Beherrschung, inklusive aller Abwägungen möglicher IT-Risiken. Andererseits müssen gewinnbringende Geschäftsmodelle gefunden werden. Zugleich wird der Verlust der Technologie-Kompetenz durch die Abwanderung in andere Länder befürchtet.

"Österreichische Normungsroadmap" zur Entwicklung passender Standards

Die Erwartungen an Industrie 4.0 sind hoch. Um sie erfüllen zu können, braucht es passende Standards, die noch entwickelt werden müssen. Denn sie definieren die entscheidenden Schnittstellen, machen Maschinen und deren Teile miteinander kompatibel und ermöglichen, dass Maschinen mit der Außenwelt kommunizieren können. Deshalb hat die Plattform "Industrie 4.0 Österreich" Anfang 2016 die Entwicklung einer "österreichischen Normungsroadmap" initiiert, die gemeinsam mit Austrian Standards, dem OVE, dem Patentamt und weiteren Mitgliedern der Plattform erarbeitet wird.

Dr. Karl Grün, Director Standards Development bei Austrian Standards, unterstreicht den Stellenwert der Normungsroadmap: "Standards schaffen Sicherheit und Vertrauen in traditionellen Bereichen genauso wie in hochgradig innovativen wie Industrie 4.0. Die ‚österreichische Normungsroadmap‘ für Industrie 4.0 ist ein wichtiges Instrument für Unternehmen beispielsweise bei Investitionsentscheidungen. Vor allem wird darin gezeigt, wo es bereits Standards gibt, wo solche noch in Ausarbeitung sind und wo es noch Lücken gibt. Alle Player sind eingeladen, an der Entwicklung von Standards in diesem Bereich mitzuwirken."

Zukunftsdialog: "FutureStandardsNow – Industrie 4.0" – konkrete Lösungen für die Industrie

Um Antworten auf die brennendsten Fragen zu finden, veranstaltet Austrian Standards in Kooperation mit der Plattform "Industrie 4.0 Österreich" am 15. März 2017 erstmals den Zukunftsdialog "FutureStandardsNow –
Industrie 4.0"
.

Die Veranstaltung ist der Community-Treffpunkt von produzierender Industrie, Lösungsanbietern, Politik und Verbänden.

Fokus der Veranstaltung:

  • Welche Schlüsselrolle spielen Standards für Industrie 4.0 in der Praxis und weiteren Entwicklung?
  • Wie kann mit Industrie 4.0 die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und die Innovationskraft gesichert werden?
  • Welche erfolgreichen Geschäftsmodelle gibt es bereits am Markt?
  • Wo lauern die Gefahren für die IT? Sicherheitsstandards bei Big Data.
  • Wie wird die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine funktionieren?

Dabei wird u. a. die "österreichische Normungsroadmap" für Industrie 4.0 vorgestellt. In zwei parallelen Sessions werden konkrete Praxisberichte erfolgreicher Unternehmen sowie aktuelle Beiträge aus Forschung und Wissenschaft präsentiert.

Mehr Infos und Anmeldung unter:
www.austrian-standards.at/industrie40

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