Note-7-Fiasko soll Samsung 2,8 Milliarden Euro kosten

14. Oktober 2016, 09:11
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Produktionsstopp des Geräts könnte operatives Ergebnis erklatant verringern

Samsung erwartet infolge des Debakels mit seinem Smartphone Galaxy Note 7 weitere drastische Gewinneinbußen bis Anfang des nächsten Jahres. Der Produktionsstopp des Geräts könnte das operative Ergebnis des laufenden vierten Quartals und des ersten Quartals 2017 um etwa 3,5 Billionen Won (2,8 Milliarden Euro) verringern, wie der Smartphone-Marktführer aus Südkorea am Freitag mitteilte.

Prognose gesenkt

Samsung hatte bereits am Mittwoch seine Prognose für das operative Ergebnis des dritten Quartals um ein Drittel gekappt. Der Konzern hatte am Dienstag sein Pannen-Smartphone endgültig vom Markt genommen, nachdem auch vermeintlich sichere modifizierte Geräte in Brand geraten waren.

Die südkoreanische Zentralbank hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass der Vorfall die Konjunktur des Landes belasten könnte. Das Wirtschaftswachstum soll dadurch aber nicht gebremst werden. Der Konzern stellt im Jahr etwa 400 Millionen Mobiltelefone her. In Südkorea sollen allerdings weniger als 30 Millionen produziert werden. (APA, red, 14.10.2016)

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    foto: reuters/andrew kelly
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