Judith Taschler, Schriftstellerin

Kolumne14. Oktober 2016, 10:16
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Hinter dem Steuer ihres Nissan Qashqai hat die Autorin gerne gute Ideen – wird aber auch oft beim Schnellfahren erwischt

Judith Taschler fährt gerne Auto. Gerne auch etwas zu schnell. "Ich bekomme oft Strafzettel. Sehr zum Leidwesen meines Mannes", sagt die Autorin des Bestsellers bleiben. Hinter dem Steuer ihres Nissan Quashqai kämen ihr die besten Ideen für Geschichten. Ihren Wagen kaufte sich Taschler von ihrem ersten höheren Einkommen als Autorin.

Verschwörung VW-Skandal

"Meine Eltern hatten einen VW nach dem anderen, die würden kein anderes Auto kaufen", sagt die 46-Jährige. Der VW-Skandal sei für Mama und Papa "nur eine Verschwörung der scheiß Amis gegen die deutsche Wirtschaft". Darum fand sich Taschler in den Siebzigern mit vier Geschwistern auf der Rückbank eines orangen Käfer eingequetscht – ohne Kindersitze, ohne Gurt. Die Fensterplätze: ein jahrelanges Streitthema. Als 1977 Geschwisterchen Nummer fünf dazukam, kauften die Eltern einen VW Bus. "Gott sei Dank. 1982 waren wir sieben."

Autos mit F

Was Autos betrifft, hält sich Taschler an den Lieblingsspruch ihres Vaters: "Autos mit F, nämlich Ford, Fiat und alle Franzosen, kannst du vergessen." Als sie zum Vierziger von ihrem Mann einen Peugeot geschenkt bekam, war sie sauer. Vier Jahre später kaufte sie ihr jetziges Auto. "Das liebe ich. Meine Kinder auch." (Jutta Kroisleitner, 14.10.2016)

  • Die Autorin Judith Taschler hält nicht viel von "Autos mit F".
    foto: saringer

    Die Autorin Judith Taschler hält nicht viel von "Autos mit F".

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