Frisches Brot, hausgemacht

Ansichtssache15. Oktober 2016, 09:28
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Zum internationalen Tag des Brotes am 16. Oktober hier eine kleine Auswahl an jüngst erschienenen Büchern rund ums Brotbacken

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Dickes Brot-Buch

Wer das gewichtige Buch "Brot" vom Beginn an liest, kennt sich danach richtig gut aus. Einführend werden die erforderlichen Zutaten wie etwa unterschiedliche Mehltypen, Schüttflüssigkeiten – Wasser, Bier oder Wein – vorgestellt. Welche Triebmittel gibt es und auch die Teigführung – mit oder ohne Sauerteig ist wichtig. Und natürlich wie richtig geknetet, gedehnt und gefaltet wird – das veranschaulichen zahlreiche Fotos.

Der Focus beim umfangreichen Rezeptangebot liegt auf deutschen Brotsorten. Die sind den österreichischen ohnehin sehr ähnlich, nur bei den angegebenen Mehltypen gilt es zu improvisieren oder in einer Tabelle nachsehen welches am geeignetsten ist.

Kreative Rezepte wie das Lauchtöpfchen – es wird in einem Tonblumentopf gebacken – oder Chia-Einkorn-Brot laden zum Experimentieren ein. Und falls einmal Brot überbleibt, gibt es im letzten Kapitel Rezepte zur schmackhaften Verwertung bis zum letzten Bröserl.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich und detailliert beschrieben, sodass auch weniger geübte Bäckerinnen und Bäcker den Anleitungen leicht folgen können. Ein dickes, optisch gelungenes Standardwerk.

Brot

Teubner 2016, 384 Seiten, €41,10

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