Stöger unter Kandidaten für Fußballspruch des Jahres in Deutschland

13. Oktober 2016, 15:01
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Deutsche Akademie für Fußballkultur nominierte außerdem Lukas Podolski, Holger Stanislawski und Markus Weinzierl

Nürnberg – Peter Stöger ist einer von vier Kandidaten für den Fußballspruch des Jahres in Deutschland. Der Trainer des 1. FC Köln steht bei der Publikumsabstimmung neben Lukas Podolski, Holger Stanislawski und Markus Weinzierl zur Wahl, gab die Deutsche Akademie für Fußballkultur am Donnerstag bekannt.

Stöger hatte nach der 0:1-Niederlage am 18. Oktober 2015 gegen Hannover 96, das den Siegestreffer aus einem Handspiel erzielt hatte, gesagt: "Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen."

Die Live-Wahl und anschließende Preisverleihung erfolgt am 21. Oktober bei der Gala zum Deutschen Fußballkulturpreis in Nürnberg. Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro, die für einen gemeinnützigen Zweck verwendet werden müssen. (APA, red, 13.10.2016)

Die vier Finalistensprüche:

Lukas Podolski: "In der Mannschaft ist das kein Thema. Ich denke, 80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern." (Zur Debatte über Joachim Löws "Fehlgriff")

Holger Stanislawski: "Die drei gehören zusammen wie siamesische Zwillinge." Über das belgische Offensivdreieck.

Peter Stöger: "Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen." (Nach der 0:1-Niederlage gegen Hannover 96, das den Siegestreffer per Handspiel erzielte)

Markus Weinzierl: "Ich habe bei der Wohnungssuche schon eine Absage bekommen, weil der Vermieter einen langfristigen Mieter wollte." (Bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Schalke 04)

Weitere Sprüche:

5. Günter Klein: "Eine Partie Memory zwischen Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach wäre ein Desaster."

6. Thomas Müller: "Es macht Spaß, uns zuzuschauen, auch wenn ich selbst nicht zugeschaut habe."

7. Mario Basler: "Herr Gauland, ich bin zwar nicht Ihr Nachbar, aber ich kann Ihnen sagen: Sie haben nicht alle Latten am Zaun."

8. Xherdan Shaqiri: "Ich hoffe, dass Puma keine Pariser macht." (Nachdem zahlreiche der Schweizer Trikots im Spiel gegen Frankreich zerrissen waren)

9. Philipp Lahm: "Man muss nicht immer das Salz in der Suppe suchen." (Nach dem 2:2 des FCB im CL-Viertelfinale bei Benfica Lissabon, das zum Weiterkommen genügte)

10. Thorsten Legat: "Der Sinn und Zweck war, da habe ich mich beirren lassen von meiner Kompetenz, was ich nie getan habe."

11. Uwe Seeler: "Die Dreifachbelastung kann er nicht mehr schaffen – er ist ja jetzt verheiratet." (Über Bastian Schweinsteiger)

  • Peter Stöger, Schmähbruder.
    foto: apa/dpa/jonas güttler

    Peter Stöger, Schmähbruder.

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