Österreichs Mittelstand ist optimistisch und will mehr investieren

13. Oktober 2016, 13:06
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Neun von zehn österreichischen Mittelständlern bewerten ihre Geschäftslage positiv – Fachkräftemangel bereitet Sorgen

Wien – Die Stimmung bei den österreichischen Mittelstandsunternehmen hat sich seit Jahresbeginn leicht verbessert. Neun von zehn Betrieben bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als positiv, jedes zweite ist rundum zufrieden. Das geht aus dem "Mittelstandsbarometer" des Beratungsunternehmens EY für September 2016 hervor.

Für die Studie wurden im August 900 mittelständische Unternehmen in Österreich telefonisch befragt. Ihr Ausblick auf die Geschäfts- und Umsatzentwicklung bleibt optimistisch, wie bereits zu Jahresbeginn rechnen 43 Prozent der Mittelstandsunternehmen in Österreich mit höheren Umsätzen als im vergangenen Jahr, nur jeder Zehnte erwartet Umsatzeinbußen. Im Durchschnitt wird ein moderates Umsatzplus von 1,4 Prozent erwartet. Die Gewinne sind in den vergangenen drei Jahren um rund 1 Prozent pro Jahr gestiegen.

Kopfschmerzen mangels Fachkräften

Die Investitionsbereitschaft ist seit Jahresbeginn deutlich gestiegen und liegt derzeit etwa auf dem Niveau von 2012. Jedes vierte Unternehmen will seine Investitionen erhöhen, nur jedes neunte will diese reduzieren.

"Auf der anderen Seite sorgt der Fachkräftemangel zunehmend für Kopfschmerzen", sagte Helmut Maukner, Managing Partner von EY Österreich. "Nicht nur die Rekrutierung ist mehr als zeit- und kostenaufwendig, sondern knapp zwei Drittel der Mittelständler sehen die Vakanzen auch als direkten Grund für Umsatzeinbußen." (APA, 13.10.2016)

  • Der Fachkräftemangel führt bei Österreichs Mittelstand laut der EY-Studie zu Umsatzeinbußen.
    foto: joerg sarbach

    Der Fachkräftemangel führt bei Österreichs Mittelstand laut der EY-Studie zu Umsatzeinbußen.

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