Media-Analyse: "Krone" und "Österreich" verlieren am Wochenende signifikant

13. Oktober 2016, 11:50
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Wochenendreichweiten der Sonntagsausgaben gingen statistisch signifikant zurück

Wien – Große Verschiebungen sind ausgeblieben am österreichischen Medienmarkt, sagt die neue Media-Analyse 2015/16. Mit wenigen Ausnahmen: Statistisch signifikant gingen die Wochenendreichweiten von "Kronen Zeitung" und Österreich gegenüber der MA 2014/15 zurück.

Die Wochenendreichweite der "Krone" (Sonntagausgabe) fiel von 39,8 Prozent in der Media-Analyse 14/15 auf 38,4 Prozent in der aktuellen Studie. Auch die Wochenendausgabe von "Österreich" (Sonntagausgabe) verliert signifikant Leser (von 8,9 Prozent auf 8,2 Prozent).

Die Durchschnitsreichweiten der Tageszeitungen

Die am Donnerstag veröffentlichte Media-Analyse deckt den Zeitraum von Juli 2015 bis Juni 2016 ab. Die "Kronen Zeitung" ist mit 31 Prozent Reichweite nach wie vor die meistgelesene Tageszeitung des Landes, gefolgt von "Heute" mit 13,1 Prozent, der "Kleinen Zeitung" mit 11,6 Prozent und "Österreich mit 8,5 Prozent.

DER STANDARD erreicht 5,4 Prozent der Bevölkerung. Fast alle zahlenmäßigen Verschiebungen bei den Gesamtreichweiten der Tageszeitungen liegen innerhalb der Schwankungsbreite und sind damit nicht statistisch signifikant.

Platz zwei bei Hochschulabsolventen

Unter Akademikern liegt DER STANDARD mit 14,3 Prozent Reichweite auf Platz zwei hinter der "Kronen Zeitung" (14,6 Prozent). Auf den Plätzen drei bis fünf folgen "Die Presse", der "Kurier" und die "Kleine Zeitung".

Für die Media-Analyse wurden zwischen Juli 2015 bis Juni 2016 15.645 Interviews mit Personen über 14 Jahren durchgeführt. (red, 13.10.2016)

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