Barack Obama als Chefredakteur von "Wired": Weltsicht von "Star Trek" geprägt

13. Oktober 2016, 07:13
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Editorial gegen Panikmacher und Zyniker: Glauben an Optimismus, Technik und Wissenschaft

Washington – "Now Is the Greatest Time to Be Alive": Kein Platz für Zyniker und Panikmacher, stattdessen der Glaube an Optimismus, Technik und Wissenschaft. Das ist die Kernbotschaft von Barack Obama als Gast-Chefredakteur der Novemberausgabe der Zeitschrift "Wired". "Wir sind für Herausforderungen besser gewappnet als jemals zuvor", schreibt der scheidende US-Präsident in einem Editorial.

"Ich bin der Typ, der mit Star Trek (Raumschiff Enterprise) aufgewachsen ist", schreibt Obama. "Und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass das überhaupt keinen Einfluss auf meine Weltsicht hatte." Er habe den Optimismus dieser Serie geliebt – den fundamentalen Glauben, dass die Menschen unabhängig von allen Unterschieden und Hintergründen gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten könnten. Obama: "Ich glaube das noch immer."

Künstliche Intelligenz und interplanetares Reisen

Ohne den Republikaner Donald Trump beim Namen zu nennen, schrieb Obama: Wenn das nächste Mal jemand behaupte, das Land gehe den Bach runter oder die Welt gerate aus den Fugen, solle man entgegenhalten, man lebe jetzt in den USA in der bestmöglichen Zeit.

Die Novemberausgabe, die ab 25. Oktober im Verkauf ist, hat "Grenzen" zum Thema, und es geht unter anderem um künstliche Intelligenz und interplanetares Reisen. "Ich liebe dieses Zeug", schreibt Obama. "Habe ich schon immer." (APA, 13.10.2016)

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