Zwei oberösterreichische Mädchen in Krumau offenbar an CO-Vergiftung gestorben

12. Oktober 2016, 11:29
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Sieben- und Elfjährige im Schlaf erstickt – Vierjähriger Bruder auf Intensivstation – Gas aus defektem Stromgenerator ausgetreten

Český Krumlov (Krumau) – Zwei Mädchen aus dem Mühlviertel sind am Wochenende während eines Besuchs in Český Krumlov offenbar an einer Kohlenmonoxid (CO) Vergiftung gestorben. Die sieben- und elfjährigen Kinder seien im Schlaf erstickt, meldete die "Kronen-Zeitung" am Mittwoch. Außenamtssprecher Thomas Schnöll bestätigte auf Anfrage der APA die beiden Todesfälle, nähere Details lagen ihm noch nicht vor.

Die Mutter war mit ihren Kindern übers Wochenende zu einer Heimatvisite nach Tschechien gereist. In Český Krumlov soll sie einen Zweitwohnsitz haben, dort passierte das tragische Unglück. Aus einem vermutlich defekten Stromgenerator ist in der Nacht in das Einfamilienhaus das geruchlose, giftige Gas ausgetreten, hieß es in dem Zeitungsbericht. Zu dem Zeitpunkt schliefen die Frau, ihre Töchter und der Sohn bereits. Auch zwei Männer, die sich in dem Haus aufhielten, dürften bereits zu Bett gegangen sein. Einer von ihnen bemerkte plötzlich erste Vergiftungssymptome und schlug Alarm. Für die beiden Mädchen kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte jedoch den Zustand des bereits weggetretenen Buben stabilisieren, er wurde in ein Spital gebracht. Die Frau und die beiden Männer erlitten leichtere CO-Vergiftungen. (APA, 12.10.2016)

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