World Economic Forum öffnet "Zentrum für vierte industrielle Revolution" in den USA

11. Oktober 2016, 15:02
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Standort soll zur weltweiten Anlaufstelle für Start-ups, Investoren und Co werden

Das World Economic Forum (WEF) eröffnet ein neues Zentrum in San Francisco. Es trägt den Titel "Zentrum für die vierte industrielle Revolution" und beschäftigt 50 bis 60 Personen, die sich Fragen zu Politik und Regulierung im Bereich neuer Technologien widmen. Bis Ende des Jahres sollen rund zehn Projekte in Angriff genommen werden, wie Zentrumsleiter Murat Sönmez am Montag sagte.

"Gesetzgeber wissen nicht, was sie tun sollen"

Dabei soll es etwa um künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos oder verteilte Datenbanken gehen. Ziel sei es, Strategien zu entwickeln um Herausforderungen zu meistern, die sich durch das Aufkommen neuer Technologien stellten. Denn viele Richtlinien und Gesetze seien noch vor den Zeiten des Internetsgeschrieben worden. "Gesetzgeber wissen nicht, was sie tun sollen", sagte Sönmez.

Im Zentrum in der Bay Area von San Francisco sollen sich Unternehmer, Start-ups, Investoren, Behörden, Gesetzgeber, Vertreter internationaler Organisationen und NGO sowie Wissenschafter aus der ganzen Welt treffen. "Der immer schnellere Wandel, den Innovation mit sich bringt, macht eine globale Zusammenarbeit des privaten und öffentlichen Sektors wichtiger denn je", wurde WEF-Gründer Klaus Schwab zitiert.

Davos

Das WEF organisiert neben dem jährlichen Treffen in Davos auch regionale Anlässe weltweit. Zudem publiziert es Forschungsergebnisse über die globale Wirtschaft. (APA, 11.10. 2016)

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