Ab 499 Dollar: Preise für Virtual-Reality-PCs sinken

11. Oktober 2016, 12:14
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Neues Oculus-Feature ermöglicht VR mit leistungsschwächeren PC-Systemen

Die kürzlich angekündigte Senkung der Hardware-Anforderungen für die Virtual Reality-Brille Oculus Rift schlägt sich bereits bei den Angeboten der PC-Hersteller nieder. Der Anbieter CyberPowerPC hat einen Rift-kompatiblen Komplett-PC für 499 Dollar angekündigt. Damit soll die Einstiegshürde für VR-Interessierte weiter gesenkt werden.

Der PC soll mit einer AMD FX-4350 CPU und einer AMD Radeon RX 470-Grafikkarte mit 4 GB Videospeicher sowie 8 Gigabyte Arbeitsspeicher die Rift-anforderungen erfüllen. Spiele werden auf der einer 1 TB Festplatte gespeichert.

500 statt 1000 Dollar

Bislang war VR mit Oculus Rift stärkeren Systemen vorbehalten. Dank der Einführung des Features Asynchronous Spacewarp zur Zwischenbildberechnung solle man die VR-Darstellung nun auch bei geringerer Performance ohne großen Qualitätsverlust erleben können. Eine ähnliche Technik macht sich auf Sony für PlayStation VR und die PS4 zunutze.

Der PC ist zwar kein Vergleich zu seinen potenten Konkurrenten, aber mit einem Preis bei knapp 500 Dollar kostet das Gerät nur die Hälfte anfänglicher VR-fähiger Computersysteme. Kleiner Haken: Der PC muss gemeinsam mit Oculus Rift gekauft werden. Die VR-Brille Oculus Rift ist in den USA für 600 Dollar ohne Steuern erhältlich. In Europa kostet sie 699 Euro. (rec, 11.10.2016)

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