Tageskarte für Ski amadé kostet erstmals 50 Euro

10. Oktober 2016, 13:23
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Die Zahl der österreichischen Gäste steigt. Für die kommende Saison wird ein Umsatz von 227 Millionen Euro erwartet

Linz – Erstmals wird in der Wintersaison 2016/17 die Tageskarte für Ski amadé, den Verbund mehrerer Wintersportgebiete in Salzburg und der Steiermark, 50 Euro kosten. Allerdings verwies Ski-amadé-Präsidentin Veronika Schaffer auf Angebote für Studenten, Familien und Senioren, sodass "fast niemand den Vollpreis bezahlt". Mit Vorstandsmitglied Josef Gruber präsentierte sie Montag in Linz Neuerungen.

So wird es nach einer zweijährigen Zwangspause wieder die "Ladies Week" geben. Die österreichische Gleichbehandlungsanwaltschaft hatte erreicht, dass dieses Angebot wegen Diskriminierung der Männer eingestellt wurde. Nun komme es als "1+1 gratis"-Modell zurück, erklärte Gruber. Vom 25. März bis 1. April bekommt einer von zwei Gästen, unabhängig vom Geschlecht, einen 6-Tage-Pass geschenkt, wenn die beiden Personen für diese Woche eine Unterkunft in der Region buchen. Neu im Programm ist die "Mini-Week" vom 7. bis 21. Jänner für Familien mit Kindern bis zum sechsten Lebensjahr. Ein mehrtägiger Skikurs sowie -verleih und Liftkarte kosten pro Nachwuchs 100 Euro.

Verbesserung des Komforts

Scheffer rechnet damit, dass vor allem die Urlauber aus den "Nahmärkten" weiter verstärkt in dem Skigebiete-Verbund buchen. Hauptgästegruppe sind nach wie vor die Deutschen (39 Prozent), aber die Österreicher holen auf. So stieg deren Anteil vorige Saison von 29 auf 32 Prozent. Mit zwölf Prozent sind auch die Holländer stark vertreten, Tschechien und die Slowakei bezeichnete die Präsidentin ebenfalls als "guten Markt".

57,6 Millionen Euro hat Ski amadé diesen Sommer in die Verbesserung des Komforts investiert. 30 Millionen davon flossen in den Ausbau von Beschneiungsanlagen, somit können rund 90 Prozent der insgesamt 760 Pistenkilometer mit Kunstschnee präpariert werden.

Zuwachs angestrebt

Gruber und Scheffer zeigten sich zuversichtlich, dass das Ergebnis der Wintersaison 2015/16 von 224,9 Millionen Euro Umsatz bzw. 2,8 Millionen verkauften Skitickets und 7,26 Millionen Nächtigungen heuer zumindest gehalten wird. Beim Umsatz "streben wir einen Zuwachs von ein bis zwei Prozent auf 227 Millionen Euro an".

Ski amadé ist nach eigenen Angaben Österreichs größter Skiverbund. Er umfasst die Regionen Salzburger Sportwelt, Schladmig-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal mit 270 Lift- und Seilbahnanlagen. Der Skigebiete-Zusammenschluss ist zugleich größter Arbeitgeber der Region mit ganzjährig 904 Arbeitsplätzen und 1.200 Saisonstellen. (APA, 10.10.2016)

  • Neu im Programm ist die "Mini-Week" vom 7. bis 21. Jänner für Familien mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Ein mehrtägiger Skikurs sowie -Verleih und Liftkarte kosten pro Nachwuchs 100 Euro.
    foto: apa/barbara gindl

    Neu im Programm ist die "Mini-Week" vom 7. bis 21. Jänner für Familien mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Ein mehrtägiger Skikurs sowie -Verleih und Liftkarte kosten pro Nachwuchs 100 Euro.

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