Das Smartphone verändert die Digitalfotografie

10. Oktober 2016, 12:27
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Neue Smartphone-Modelle und soziale Medien treiben die Entwicklung

Gut zwei von drei Bürgern ab 14 Jahren (69 Prozent) schießen Fotos mit dem Smartphone. Das entspricht mehr als 48 Millionen Menschen. Somit nutzen mehr Menschen Smartphones als Digitalkameras, um Fotos aufzunehmen. 35 Prozent nutzen einfache Kompaktkameras, 15 Prozent Systemkameras mit Wechselobjektiven und ebenfalls 15 Prozent hochwertige digitale Spiegelreflex-Kameras. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des deutschen Digitalverbands Bitkom ergeben.

Whatsapp oder Snapchat

Soziale Medien verstärken den Digitalfotografie-Trend zur Smartphone-Kamera. Die Anzahl der über das Internet geteilten Fotos hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Laut Bitkom-Befragung teilen 70 Prozent der deutschen Smartphone-Fotografen ihre Fotos über Messenger-Dienste, wie etwa Whatsapp oder Snapchat. 60 Prozent teilen die Bilder auf sozialen Netzwerken.

Spontane Schnappschüsse beliebt

Unter den Smartphone Fotografen sind vor allem spontane Schnappschüsse beliebt (74 Prozent). Mehr als die Hälfte (55 Prozent) schießt Erinnerungsfotos von Erlebnissen, um diese anschließend der Familie, Freunden oder Bekannten zu zeigen. 14 Prozent der Befragten nutzen die Smartphone-Kamera, um Veranstaltungen festzuhalten, etwa Konzerte oder Sportevents. Auch für berufliche Zwecke werden Digitalfotos mit dem Smartphone geschossen (7 Prozent). Verbraucher sehen in den Smartphone-Kameras aber auch Vorteile außerhalb der klassischen Digitalfotografie: Knapp ein Drittel (30 Prozent) der Smartphone-Fotografen nutzt die Bilder als Gedächtnisstütze, zum Beispiel, indem sie Fotos von Einkaufszetteln oder anderen Notizen machen. Zudem scannen 7 Prozent Dokumente mit der Smartphone-Kamera ein, um sie digital zu erfassen und verarbeiten zu können. (red, 10.10. 2016)

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Bitkom

  • Das P9 von Huawei
    foto: apa

    Das P9 von Huawei

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