Fabelhafter Faber oder unnötige "Rockerscheiße" am "Tatort" Dortmund?

Ansichtssache9. Oktober 2016, 18:55
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Mitten in Dortmund kommt es am helllichten Tag zu einem Mordanschlag auf einen Motorradfahrer und anschließend zu einer Schießerei. Zwei Tote, eine Schwerverletzte und schockierte Passanten bleiben zurück. Die ersten Spuren führen die Kommissare Peter Faber, Martina Bönisch, Nora Dalay und Daniel Kossik zum berüchtigten Motorradclub "Miners". Der Präsident dieses Clubs, Thomas Vollmer, wurde am gleichen Tag aus der U-Haft entlassen.

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Faber in Hochform

Ob sich das Einschalten lohnt? Ein klares "Ja" kommt von Birgit Baumann im TV-Tagebuch: "Denn nicht allein bei den Miners tobt der Machtkampf, auch das vierköpfige Ermittlerteam zerfleischt sich praktisch selbst."

Zu Hochform laufe vor allem Faber auf, aber: "Wer den Kommissar allerdings nicht mag, sollte lieber etwas anderes schauen."

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10 von 10 Punkte

Geradezu hymnisch fällt die Kritik von Christian Buß auf spiegel.de aus. Er vergibt 10 von 10 Punkten und resümiert: "Die Figuren sind extrem komplex angelegt, ihr kompliziertes Mit- und Gegeneinander ist immer schlüssig erzählt. Und dass der tolle Schauspieler Jürgen Maurer seinen Rocker so aussehen und agieren lässt wie den Hells-Angels-Boss Frank Hanebuth, sorgt für einen Extra-Authentizitätsschauer."

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"Rockerscheiße"

Weniger begeistert zeigt sich Christoph Cöln auf welt.de: "Er hält leider nicht, was die süffige, von Klaus Lemkes 70er-Jahre-Ikone "Rocker" angehauchte Eröffnungssequenz verspricht. Gegen die Psychokommissare wirken die motorradelnden Bösewichte ziemlich lahm. "Die ganze Rockerscheiße funktioniert doch nicht mehr", sagt einer der Biker am Ende. Stimmt genau."

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Und wie sehen Sie den Dortmunder "Tatort"?

Wie hat Ihnen die Folge gefallen? Top oder Flop? Debakel oder großartig? Posten Sie Ihre Meinung! (red, 9.10.2016)

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