"Im Zentrum" ohne Neos: Partei kritisiert ORF für Einladungspolitik

9. Oktober 2016, 18:00
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Diskussion zu CETA findet zwar mit Parteienvertretern, aber ohne die Neos statt

Wien – Neos-Bundesgeschäftsführer Feri Thierry kritisiert die "Einladungspolitik" des ORF zur "Im Zentrum"-Diskussion am Sonntag, die sich um das umstrittene Freihandelsabkommen CETA dreht. "Während mit SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen alle in der aktuellen Diskussion prominent vertretenen Parlamentsparteien zu Wort kommen werden, blendet der ORF die Bürgerinnenbewegung Neos als klarste politische Stimme für freien Handel und Exporterleichterungen leider aus", so Thierry in einer Aussendung.

"Dem ungewöhnlichen Anti-CETA Bündnis aus FPÖ und Grünen sitzt heute Abend also eine, in der Frage in sich gespaltene, unentschlossene Koalition gegenüber. Nicht zuletzt im Sinne der Zuseherinnen finden wir es bedauerlich, dass in dieser Runde wesentlichen, politischen Argumenten für den Abbau von Zöllen und die Stärkung der heimischen Exportwirtschaft als wichtiger Jobmotor kaum Raum gegeben wird", kritisiert Thierry.

Und weiter: "Eine solche faktenorientierte Grundinformation durch den ORF käme dabei aus Sicht von Neos übrigens sehr gut ohne jegliche Parteipolitik aus und brächte einen echten Mehrwert für die Qualität der gesellschaftlichen Debatte." (red, 9.10.2016)

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