Alpinisten nach 18-stündigem Rettungseinsatz in Tirol geborgen

8. Oktober 2016, 09:26
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Deutsche kamen wegen Witterung und körperlicher Erschöpfung nicht mehr weiter – Hubschraubereinsatz nicht möglich

Kirchdorf in Tirol Zwei Deutsche sind am Freitag nach einem 18-stündigen Einsatz der Bergrettung vom Wilden Kaiser in Tirol geborgen worden. Die beiden erschöpften Alpinisten hatten am Donnerstag gegen 23.00 Uhr einen Notruf abgesetzt, weil sie wegen der winterlichen Verhältnisse nicht mehr weiterkamen. Die Bergretter mussten zu dem Duo aufsteigen, da eine Bergung mit einem Hubschrauber nicht möglich war.

Die beiden Bergsteiger im Alter von 49 und 51 Jahren waren am Donnerstag gegen 10.00 Uhr bei winterlichen Verhältnissen im Gemeindegebiet von Kirchdorf in die alpine Kletterroute "Fleischbank Nordgrat" eingestiegen. Gegen 23.00 Uhr gab es für die beiden Alpinisten, die am Ende ihrer Kräfte waren, kein Weiterkommen mehr. Die Bergrettung St. Johann in Tirol rückte mit sieben Rettern aus. Gegen 4.00 Uhr erreichten die Einsatzkräfte die beiden Deutschen rund 80 Meter unterhalb des Gipfels. Da ein Einsatz von Hubschraubern wetterbedingt nicht möglich war, stiegen sie mit den Alpinisten ab.

Am Freitag um 17.00 Uhr erreichte die Gruppe schließlich die Griesenauer Alm. Die beiden Deutschen blieben unverletzt. (APA, 08.10.2016)

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