Österreichs Außenhandel stagnierte im ersten Halbjahr

7. Oktober 2016, 12:03
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Einfuhren stiegen um 0,3 Prozent, Ausfuhren sanken um 0,3 Prozent – Besonders schwacher Juli, aber zwei Arbeitstage weniger als im Vorjahr

Wien – Der Außenhandel Österreichs ist im Juli etwas eingeschlafen, die Einfuhren von Waren sanken um 8,2 Prozent, die Ausfuhren gingen um 8,9 Prozent zurück. Von Jänner bis Juli 2016 blieb der Außenhandel aber auf Vorjahresniveau."Es gilt zu berücksichtigen, dass der Berichtsmonat Juli 2016 im Vergleich zum Juli 2015 um zwei Arbeitstage weniger aufwies", teilte die Statistik Austria am Freitag mit.

In die Mitgliedsstaaten der EU wurden im Juli Waren im Wert von 7,20 Mrd. Euro (minus 9,1 Prozent) versandt, die Importe aus diesen Ländern rutschten gegenüber Juli 2015 um 7,8 Prozent auf 7,63 Mrd. Euro ab. Auch das Geschäft mit Drittstaaten schrieb ein Minus, die Exporte sanken um 8,4 Prozent auf 3,40 Mrd. Euro. Die Importe verzeichneten einen Rückgang von 9 Prozent auf 3,09 Mrd. Euro.

Von Jänner bis Juli 2016 blieb der Außenhandel aber auf Vorjahresniveau. Die Importe lagen mit 77,42 Mrd. Euro um 0,3 Prozent darüber, die Ausfuhren von Waren gingen um 0,3 Prozent auf 76,14 Mrd. Euro zurück. Das Handelsdefizit wuchs von Jänner bis Juli laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria von 0,86 Mrd. in der Vorjahresperiode auf 1,29 Mrd. Euro. (APA, 7.10.2016)

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