Kunden erhielten iPhones, die auf fremde Apple-IDs angemeldet waren

7. Oktober 2016, 11:24
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Offenbar vor allem die neuen Modelle iPhone 7 und 7 Plus betroffen

Beim Verkauf von Apple-Geräten aus zweiter Hand, kann es vorkommen, dass das iPhone oder iPad noch auf die ID des Vorbesitzers angemeldet ist. Bei neu gekauften Geräten kann das nicht passieren. Oder eher: es sollte nicht passieren. Denn nun häufen sich Beschwerden von Kunden, die brandneue iPhones gekauft haben, die bereits auf fremde Apple-IDs angemeldet waren.

Vor allem neuere Modelle betroffen

Mehrere Leser von "MacRumors" sowie Nutzer auf Twitter berichten, dass ihr neues iPhone schon mit einer anderen Apple-ID verknüpft war und der Activation Lock aktiv war. Sie konnten sich mit ihrer eigene Apple-ID nicht mehr auf dem neu gestarteten Gerät anmelden. Es dürften vor allem iPhone 7 und 7 Plus betroffen sein, aber es gibt auch Berichte über bereits angemeldete 6s und 6s Plus. Hier berichten Nutzer unter anderem, dass die Aktivierungssperre auf die fremde Apple-ID nach dem Zurücksetzen der Geräte aufgetaucht ist.

In einigen Fällen konnte Apple die Sperre und die Verknüpfung mit der Apple ID entfernen, nachdem Kunden eindeutig nachweisen konnten, das Gerät legal erworben zu haben. Teilweise soll es aber auch vorkommen, dass die Geräte ausgetauscht werden müssen.

Die Ursache für das Problem und ob es sich um echte Apple-IDs handelt, ist bislang nicht geklärt. Wie lange das Problem bereits besteht, ist auch noch nicht nachvollziehbar. Das Unternehmen hat dazu noch nicht Stellung bezogen. (red, 7.10.2016)

  • Kunden berichten, dass ihre neu gekauften iPhone 7 schon mit anderen Apple-IDs aktiviert waren.
    foto: reuters/stefan wermuth

    Kunden berichten, dass ihre neu gekauften iPhone 7 schon mit anderen Apple-IDs aktiviert waren.

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