Google Pixel: 32-GB-Version bietet rund 23 GB Speicher

5. Oktober 2016, 15:46
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Betriebssystem und Apps verbrauchen auf Demo-Smartphones etwas mehr als sechs Gigabyte Speicher

Am Dienstagabend hat Google ein Quintett an neuen Geräten vorgestellt. Darunter auch zwei schon länger erwartete Smartphones unter dem Markennamen "Pixel". Mit diesen Geräten steigt Google im Smartphone-Bereich erstmals selbst als Hersteller in den Ring, statt sich – wie mit der zu Grabe getragenen Nexus-Linie – auf Referenzgeräte zu beschränken. Im WebStandard-Hands-on hinterließen die die Handys mit Android 7.1 auch bereits einen guten Ersteindruck.

Hinsichtlich der Speicherausstattung haben Interessenten die Auswahl zwischen einer 32-GB- und einer 128-GB-Fassung. Ein 64-GB-Modell wird ausgespart. Bei Android Central hat man einen Blick auf die Speicherbelegung beim kleineren Modell geworfen.

Richtwert: 23 GB

Nominell sind 32 GB als Fassungsvermögen angegeben, praktisch bietet der Speicher in formatiertem Zustand 29,7 GB an Platz. Das Betriebssystem belegte davon knapp 5,4 GB. Hinzu kamen 1,22 GB für vorinstallierte Apps. Insgesamt waren also 23,1 GB noch verfügbar.

Zu beachten ist, dass ein Teil des Speichers durch Inhalte für Demonstrationszwecke belegt war, die von Nutzern bei gekauften Modellen künftig erst heruntergeladen werden müssten. Dazu könnte auch noch Software kommen, die zu Debugging-Zwecken auf den Test-Smartphones lief. Die Angabe von 23 GB ist also als grober Richtwert zu verstehen. Sechs GB an vorbelegtem Platz entspricht einem üblichen Wert bei vielen neuen Android-Smartphones.

Notwendige Redundanz

Mehr als fünf GB nur für das Betriebssystem erscheint auf den ersten Blick als sehr viel. Allerdings verfügt Android seit Version 7 über eine "Seamless Update"-Funktion. Die "nahtlose Aktualisierung" ermöglicht es, Systemupdates im Hintergrund herunterzuladen und zu installieren. Beim nächsten Neustart des Handys soll der Nutzer schließlich ohne großer Verzögerung, wie sie derzeit über den Zwischenhalt in der Recovery verursacht wird, bereits mit der aufgefrischten Firmware arbeiten können.

Im Gegenzug für diesen Komfort ist allerdings Redundanz notwendig. Diese wird durch eine Doppelung der Systempartition gewährleistet, was für entsprechend höheren Speicherverbrauch sorgt. (gpi, 5.10.2016)

  • Die Demo-Geräte des Pixel boten rund 23 GB freien Speicherplatz.
    foto: reuters

    Die Demo-Geräte des Pixel boten rund 23 GB freien Speicherplatz.

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