Die Chemie-Nobelpreisträger der vergangenen zehn Jahre

4. Oktober 2016, 12:45
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Stockholm/Wien – Die Nobelpreisträger für Chemie der vergangenen zehn Jahre und die Begründung:

2006: Roger D. Kronberg (USA) für seine Studien zur eukaryotischen Transkription, jener Mechanismus, wie in der Zelle der genetische Code in Proteine übersetzt wird

2007: Gerhard Ertl (Deutschland) für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen

2008: Osamu Shimomura (USA), Martin Chalfie (USA) und Roger Y. Tsien (USA) für die Entdeckung und Nutzbarmachung des grün fluoreszierenden Proteins "GFP"

2009: Venkatraman Ramakrishnan (Großbritannien/USA), Thomas A. Steitz (USA) und Ada E. Jonath (Israel) für Arbeiten zur Klärung von Struktur und Funktion von Ribosomen, den Protein-Fabriken der Zellen

2010: Richard F. Heck (USA), Ei-ichi Negishi (Japan) und Akira Suzuki (Japan) für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischer Synthese

2011: Daniel Shechtman (Israel) fFür die Entdeckung von Quasi-Kristallen

2012: Robert J. Lefkowitz (USA) und Brian K. Kobilka (USA) für ihre Studien zu G-Protein-gekoppelten Rezeptoren

2013: Martin Karplus (USA), Michael Levitt (USA) und Arieh Warshel (USA) für die Entwicklung von multiskalen Modellen für komplexe chemische Systeme

2014: Eric Betzig (USA), William Moerner (USA) und Stefan Hell (Deutschland) für die Entwicklung der hochauflösenden Fluoreszenz-Mikroskopie

2015: Paul Modrich (USA), Aziz Sancar (USA) und Tomas Lindahl (Schweden) für mechanistische Studien der DNA-Reparatur

(APA, 5. 10. 2016)

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