Microsoft-Denkschrift: Intensiver Dialog zum Cloud-Computing gefordert

5. Oktober 2016, 12:58
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US-Konzern hat konkrete Handlungsempfehlungen

Microsoft will die Diskussion um die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Digitalisierung in Deutschland vorantreiben. Dafür hat der US-Softwarekonzern am Mittwoch in Berlin eine Denkschrift für Wirtschaft und Politik vorgestellt. Konkrete Handlungsempfehlungen sollen dabei einen sicheren Weg in die Cloud aufzeigen.

Viele Fragen für Gesellschaft

"Cloud Computing bietet die Antwort auf einige der größten Herausforderungen in der Welt", sagte Brad Smith, Chef-Justiziar von Microsoft. "Doch wie so oft bei technologischem Fortschritt ergeben sich auch viele Fragen für die Gesellschaft." Dafür brauche es "ein ausgewogenes Paket aus politischen und technologischen Lösungen".

Cloud-Dienste gelten in Wirtschaft und Politik als ein Fundament für die digitale Transformation. In Deutschland hat die Nutzung solcher Dienste dem Digitalverband Bitkom zufolge im vergangenen Jahr erheblich zugenommen. Dennoch blieben Sicherheitsbedenken die größten Hürden für die Unternehmen.

Grundpfeiler Vertrauen, Verantwortung und Teilhabe

Vertrauen, Verantwortung und Teilhabe machte Microsoft in seiner Denkschrift als die entscheidenden Grundpfeiler für die Akzeptanz von Cloud-Diensten aus. "Wir verstehen die Denkschrift vor allem als Grundlage für zukünftige Diskussionen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen von Cloud-Computing", sagte Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Die Handlungsempfehlungen wurden nach Angaben von Microsoft in enger Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, internationalen Rechtsexperten sowie Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen erarbeitet. (APA, 5.10.2016)

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