Das beste Stück ... nachgefragt bei Felix Leutner

Kolumne11. Oktober 2016, 14:05
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Michael Hausenblas fragt den Mitbegründer der "Photo Vienna", warum es diese Kamera sein muss

"Die Gelegenheit zu fotografieren ergibt sich meistens auf Reisen. Dabei ist es die analoge Fotografie, die mich interessiert. Damit bin ich nicht allein, ich merke, dass immer mehr Menschen Sehnsucht nach dieser Art des Bildermachens verspüren, vor allem junge Leute. Ich mag keine Chips und Speicherkarten, die irgendwann nicht mehr funktionieren.

Diese Kamera von Fujifilm besitze ich schon seit 1998. Filme für sie bekomme ich auf der ganzen Welt. Natürlich überlegt man beim analogen Fotografieren länger, ob man abdrückt, schließlich sind auf einem Film nur 16 Aufnahmen.

Den Moment des Auslösens würde ich als eine Mischung zwischen Augen- und Bauchsache bezeichnen. Das Licht muss stimmen, die Distanz, der Winkel und noch mehr ... Man groovt sich rein in die Aufnahmesituation, und dann gibt es diese Art innere Ampel, die in einem Moment von Rot auf Grün springt, ehe der Augenblick festgehalten wird." (Michael Hausenblas, RONDO, 11.10.2016)

Felix Leutner führt das Wiener Fotolabor Leutner und ist Mitbegründer der Werkschau "Photo Vienna", die von 12. bis 16. 10. im Wiener Mak stattfindet.

  • Felix Leutner: "Diese Kamera von Fujifilm besitze ich schon seit 1998. Filme für sie bekomme ich auf der ganzen Welt."
    foto: nathan murrell

    Felix Leutner: "Diese Kamera von Fujifilm besitze ich schon seit 1998. Filme für sie bekomme ich auf der ganzen Welt."

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