Die Physik-Nobelpreisträger der vergangenen zehn Jahre

    26. September 2017, 14:30
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    Stockholm/Wien – Die Nobelpreisträger für Physik der vergangenen zehn Jahre und die Begründung:

    2016: Zur einen Hälfte an den gebürtigen Schotten David J. Thouless, zur anderen an F. Duncan M. Haldane (England) und J. Michael Kosterlitz (Schottland) für die Enthüllung "der Geheimnisse exotischer Materiezustände".

    2015: Takaaki Kajita (Japan) und Arthur McDonald (Kanada) für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, die zeigen, dass Neutrinos eine Masse haben.

    2014: Isamu Akasaki (Japan), Hiroshi Amano (Japan) und Shuji Nakamura (USA/Japan) für die Entwicklung von effizienten blauleuchtenden Dioden, die helle, energiesparende weiße Lichtquellen ermöglicht haben.

    2013: Francois Englert (Belgien) und Peter Higgs (Großbritannien) für die theoretische Entdeckung eines Mechanismus, der zum Verständnis des Ursprungs der Masse subatomarer Teilchen beiträgt, der durch die Entdeckung des vorhergesagten Elementarteilchens, das Higgs-Teilchen, bestätigt wurde.

    2012: Serge Haroche (Frankreich) und David Wineland (USA) für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, einzelne Quantensysteme zu messen und zu manipulieren.

    2011: Saul Perlmutter (USA), Brian P. Schmidt (Australien) und Adam G. Riess (USA) für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtung von weit entfernten Supernovae.

    2010: Andre Geim (Russland/Großbritannien) und Konstantin Novoselow (Russland/Großbritannien) für bahnbrechende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen.

    2009: Charles Kao (USA/Großbritannien) für seine bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Glasfaserkabeln zur optischen Kommunikation sowie Willard Boyle (USA/Kanada) und George Smith (USA) für die Erfindung des CCD-Sensors.

    2008: Makoto Kobayashi (Japan), Toshihide Maskawa (Japan) und Yoichiro Nambu (USA) für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der subatomaren Physik und des Ursprungs dieses Phänomens, das die Existenz von mindestens drei Quark-Familien vorhersagt.

    2007: Peter Grünberg (Deutschland) und Albert Fert (Frankreich) für die 1988 erfolgte Entdeckung eines völlig neuen physikalischen Effekts, den sogenannten GMR- oder Riesenmagnetowiderstands-Effekt. (APA, 26.9.2017)

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