Auch "FAZ" führt Paywall ein

3. Oktober 2016, 12:11
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Vor allem für Hintergrundberichte sollen Onlineleser künftig zahlen. Abonnenten nutzen das Angebot der digitalen "FAZ" frei

Frankfurt – Auf der Suche nach einem tragfähigen Geschäftsmodell für das Internet macht die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einzelne Onlineartikel künftig kostenpflichtig. Dabei handle es sich um "besondere Hintergrundstücke, das Beste aus der Zeitung", hieß es am Sonntagabend aus der Verlagsleitung. Andere Artikel sollen frei zugänglich bleiben.

Ähnlich wie das "Wall Street Journal" in den USA und "Bild Plus" will die Zeitung die Leser von faz.net auf diese Weise von einem Abo für ihre unterschiedlichen digitalen Angebote überzeugen. Über den Schritt der "FAZ" hatte zuerst der Mediendienst "turi2" berichtet.

Freier Zugang für Abonnenten

Bisher hat die "FAZ" nur einen Teil der Artikel in der Printausgabe online veröffentlicht. Deren Zahl soll dem Vernehmen nach steigen. Abonnenten der digitalen "FAZ" sollen freien Zugang zu allen Inhalten von faz.net haben. Das sind etwa die Nutzer des im Jänner eingeführten Digitalangebots "FAZ plus", dessen Seiten an eine besonders lesefreundliche Darstellung auf Smartphones und Tablets angepasst sind.

"Ziel ist es, sowohl die in den vergangenen Jahren sehr gut gewachsene Reichweite von faz.net weiter zu steigern und zusätzlich den Verkauf digitaler Abos anzukurbeln", heißt es in der "FAZ". (APA, 3.10.2016)

  • Faz.net macht einzelne Artikel kostenpflichtig.
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    Faz.net macht einzelne Artikel kostenpflichtig.

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