Computerwissenschaften: TU Wien unter Top 100

3. Oktober 2016, 10:01
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Die Uni Wien schafft es beim "Times Higher Education" Fachranking auf Platz 50 in den Geistes- und Kulturwissenschaften

Wien – Zwei österreichische Universitäten sind heuer bei den von "Times Higher Education" durchgeführten Fachrankings für Hochschulen in den Top 100 vertreten. Die Technische Universität (TU) Wien erreichte in den Computerwissenschaften Platz 45, die Uni Wien als bestes Resultat in den Geistes- und Kulturwissenschaften Platz 50.

Neben einem im September erschienenen Hauptranking, das alle Sparten vereint, veröffentlichen die Macher des "Times Higher Education World University Ranking" auch Ranglisten in einzelnen Fächern. Heuer sind wie im Vorjahr Geistes- und Kulturwissenschaften, Medizin, Technik und Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften sowie neu Computerwissenschaften (aus Technik/Ingenieurwissenschaften herausgelöst) und Wirtschaft (aus den Sozialwissenschaften herausgelöst) vertreten.

Aus diesem Grund gibt es für die TU in den Computerwissenschaften keinen Vergleichswert aus dem Vorjahr. In Technik/Ingenieurwissenschaften büßte sie deshalb aber ihren Top 100-Platz (2015/16: 91) ein. Die Uni Wien verlor in den Geistes- und Kulturwissenschaften geringfügig (2015/16: Platz 47), erreichte dafür aber mit Platz 96 wieder einen im Vorjahr verloren gegangenen Top 100-Rang in den Lebenswissenschaften sowie ebenfalls Platz 96 in der neuen Wirtschafts-Rangliste.

Sozialwissenschaften nicht unter Top 100

Keinen Top 100-Vertreter hat Österreich wie im Vorjahr in den Sozialwissenschaften und den Naturwissenschaften sowie heuer auch in der Medizin. Die heimischen Medizin-Unis wurden aus technischen Gründen aus der Wertung genommen, weil sie ihr Studium nicht im Bachelor-/Master-System anbieten. 2015/16 war die Medizin-Uni Wien noch auf Platz 58 vertreten.

Das Ranking basiert auf 13 Indikatoren aus den Bereichen Forschung, Lehre, Zitierungen, Internationalisierung und Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft. Die Top 5-Plätze in allen Fächern verteilen sich dabei nur auf 14 Hochschulen, von denen wiederum mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich nur eine außerhalb der USA und Großbritanniens beheimatet ist. Die University of Oxford ist in sieben Gegenständen jeweils in den Top 5, Stanford und Harvard in je sechs.

Keinen Vertreter hat Österreich im gerade erschienene Reuters Top 100 Ranking der innovativsten Unis. Dieses basiert vor allem auf Zitierungen und Patentanmeldungen bzw. -erteilungen und wird von Stanford, dem Massachusetts Institut of Technology (MIT) und Harvard angeführt. (APA, 23.10.2016)

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