Netflix-Angebot soll seit 2012 um 50 Prozent geschrumpft sein

    3. Oktober 2016, 08:34
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    Die Hinwendung zu Eigenproduktion und mehr Konkurrenz sorgen für einen reduzierten Katalog

    Das Angebot des Streaming-Dienstes Netflix soll seit 2012 um rund 50 Prozent geschrumpft sein. Das berichtet der Blog Exstreamist, der sich auf mehrere Insider beruft. US-Nutzer des Services sollen 2012 noch rund 11.000 Filme und Serien zur Auswahl gehabt haben, mittlerweile besteht das Angebot aus zirka 5.300 Titeln.

    Von Konkurrenz absetzen

    Der Grund dafür ist primär in Eigenproduktionen zu suchen. 2013 begann Netflix, selbst Inhalte wie etwa "House of Cards" herzustellen. Mittlerweile sind Originalinhalte das vielleicht wichtigste Mittel, um sich von der wachsenden Konkurrenz abzusetzen. Durch neue Dienste wurden wiederum die Lizenzen verteuert, was zusätzlich zu einem Abbau der Inhalte beigetragen hat. Denn Netflix kauft Inhalte nur für eine bestimmte Zeit, danach muss der Vertrag erneuert werden.

    50/50-Mischung

    Netflix hofft, in der Zukunft eine Mischung aus 50 Prozent Eigenproduktionen, 50 Prozent Fremdinhalten zu erreichen. Mit mehr Nutzerdaten kann Netflix außerdem besser einschätzen, welche Inhalte von den Kunden gewünscht werden. Auch das trägt dazu bei, zielgerichteter und damit weniger einzukaufen. (red, 3.10.2016)

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      Die Netflix-Führungsspitze setzt auf Eigeninhalte statt breiter Masse

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