Niederländischer Fotograf in Libyen erschossen

2. Oktober 2016, 22:06
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Jeroen Oerlemans berichtete über Kämpfe in Sirte

Den Haag/Sirte – Der niederländische Pressefotograf Jeroen Oerlemans ist in der libyschen Stadt Sirte erschossen worden, berichtete das belgische Magazin "Knack". Es berief sich auf einen Journalisten, der mit dem Fotografen auf Recherche in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland war.

Nach Informationen der spanischen Nachrichtenagentur EFE wurde der Niederländer wahrscheinlich von einem Heckenschützen der Jihadistengruppe "Islamischer Staat" (IS) tödlich getroffen, obwohl er eine Schutzweste trug.

In Libyen amtiert zwar seit März eine international unterstützte Einheitsregierung, sie hat aber nur einen Teil des Landes unter Kontrolle. Fünf Jahre nach dem vom Westen militärisch unterstützten Sturz und dem gewaltsamen Tod des Diktators Muammar al-Gaddafi ist Libyen weiter in Herrschaftsgebiete verschiedener Milizen und der Regierung geteilt. Auch der IS ist in Libyen aktiv. (red, APA, dpa, 2.10.2016)

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